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Beamtin mag es romantisch

Seelze Beamtin mag es romantisch

Seit September unterstützt Gabriele Schmitz als Standesbeamtin ihre Kollegin Johanna Wiborg. Das Rathaus allerdings ist für die Lutherin vertrautes Terrain - trat sie doch bereits 1979 in den Verwaltungsdienst ein.

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Hingucker: Gabriele Schmitz hat das Trauzimmer passend eingerichtet.

Quelle: Remmer

Seelze. Dass sie einmal als Standesbeamtin im Rathaus tätig sein würde, daran hatte Gabriele Schmitz vor 36 Jahren, als ihre berufliche Laufbahn im Rathaus begann, nicht wirklich gedacht. „Zum ersten Mal konfrontiert wurde ich damit während meiner Zeit beim Ordnungsamt, das damals noch im Alten Rathaus in Letter untergebracht war“, erinnert sie sich. Damals seien die Dienstbesprechungen immer im Trauzimmer gewesen.

Doch für Gabriele Schmitz ging es zunächst einmal in eine andere Richtung. Die vergangenen zehn Jahre hat sie im Jobcenter gearbeitet. „Ich bin dort sehr, sehr gerne gewesen, wir waren ein wunderbares Team“, betont die Mutter dreier Mädchen. Leicht sei ihr der Abschied nicht gefallen, aber der Wunsch nach erneuter beruflicher Veränderung war stärker. Seit dem 22. September ist sie nun zur offiziellen Standesbeamtin der Stadt Seelze bestellt. „Ich bin so froh, dass ich diesen Schritt gewagt habe“, sagt Schmitz. Drei Trauungen hat sie seither vollzogen, zuvor hatte sie während ihrer Ausbildung bereits mehreren Trauungen beigewohnt. Besonders froh ist sie darüber, dass auch die Zusammenarbeit mit Kollegin Johanna Wiborg so hervorragend klappt. „Ich habe eine ganz wunderbare Kollegin, wir sind uns sehr ähnlich“, sagt Schmitz. Und das wird beim Betreten des Trauzimmers schnell deutlich. Rosenblätter und Kerzen auf den Tischen, ein weißes Kissen für die Ringe und eine Lichterkette sorgen für eine romantische Atmosphäre, das ist beiden Frauen wichtig. „Ich könnte mir sogar noch mehr Dekoration vorstellen“ verrät Schmitz. 140 Paare heiraten im Schnitt jedes Jahr in Seelze. Neben den Eheschließungen gehören auch Beurkundungen von Geburten und Todesfällen sowie das Beglaubigen von Abschriften aus dem Geburtenregister zu den Aufgaben einer Standesbeamtin.

Von Sandra Remmer

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