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Eine Institution nimmt Abschied

Seelze Eine Institution nimmt Abschied

Am 1. August 1987 hat Birgit Dietrich ihr Hobby zum Beruf gemacht und angefangen, in der Musikschule Seelze zu arbeiten. "Das war die beste Entscheidung meines Lebens", sagt die Flötenlehrerin. Nach 29 Jahren wird sie im Alten Krug in einer Feierstunde in den Ruhestand verabschiedet.

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Birgit Dietrich muss von ihren Flötenschülern Abschied nehmen.

Quelle: Rebecca Hürter

Seelze. Statt vor ein Rednerpult stellt sich Dietrich für ihre begrüßenden Worte vor einen Notenständer: "Hier fühle ich mich viel wohler", sagt die Lohnderin. Für ihre Abschiedsfeier hat sie sich eine lockere Atmosphäre gewünscht: Nicht viele Reden, sondern lieber Musik. Diesen Wunsch erfüllen ihre Schülern und Kollegen mit einigen Musikbeiträgen. Auch die Personalratsvorsitzende der Stadt, Marit Hingler, spielt auf der Blockflöte ein Lied.

Vor ihrer Zeit an der Musikschule hat Dietrich in Lohnde privat Flötenstunden gegeben. Wegen der großen Nachfrage wurde sie vom ehemaligen Schulleiter Christian Rath angesprochen: Er wollte sie als Lehrerin gewinnen und hatte Erfolg. In ihrer 29-jährigen Tätigkeit gab Dietrich nicht nur Flötenstunden, sondern sie kümmerte sich auch um die musikalische Früherziehung und unterstützte die Arbeit der Chor- und Muicalproduktionen.

"Eine Institution verlässt die Musikschule", sagt Detlef Schallhorn. Der Bürgermeister dankt Dietrich, die Musik und Politik auf Lehramt studiert hat, für ihren jahrelangen Einsatz. Musikschulleiter Gunter Geweke betont, dass Dietrich ihm immer mit vielen guten Ratschlägen zur Seite stand. Rath weist darauf hin, dass Dietrich der Musikschule zumindest im Förderverein erhalten bleibt: Im Jahr 1992 gehörte sie zu den Gründungsmitgliedern und ist seitdem zweite Vorsitzende.

Im Rahmen der feierlichen Veabschiedung spielen die Musikschullehrer Susanne Cloos an der Geige und Manfred Flathe an der Gitarre ein Potpourri aus dem selbstgeschriebenen Musical "Komm wir machen eine bessere Welt", an dessen Umsetzung Dietrich mitgewirkt hat. "Unter dieses Motto kann man deine Arbeit stellen", sagt Flathe anschließend, "du hast die Welt von vielen Kindern schöner gemacht".

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Von Rebecca Hürter

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