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Schallhorn: Das Beste für Seelze herausholen

Seelze Schallhorn: Das Beste für Seelze herausholen

Mit einer kleinen Delegation reist Bürgermeister Detlef Schallhorn am Dienstag nach Berlin, um im Bundesverkehrsministerium über den Ausbau der Bahntrasse zu reden. "Eine Verweigerungshaltung macht keinen Sinn,wir wollen das Optimum für Seelze herausholen." Es gelte, das Schlimmste zu verhindern.

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Bürgermeister Detlef Schallhorn will den Lärmschutz an der Bahn verbessern.

Quelle: Thomas Tschörner

Seelze. Bei dem Treffen mit Staatssekretär Enak Ferlemann geht es um den  Bundesverkehrswegeplan 2030, der unter anderem eine Verbesserung der Bahnstrecke Hannover-Bielefeld vorsieht. Für den Bereich Seelze gibt es zwei Möglichkeiten, deren Details aber nicht feststehen. Die erste Variante hatte eine neue zweigleisige Trasse vorgesehen. Diese soll in Letter abzweigen und dann nördlich von Harenberg und Döteberg durch den Bereich Seelze-Süd und weiter zwischen Almhorst und Almhorster Wald in Richtung Barsinghäuser Gebiet verlaufen. Dies hatte der Rat der Stadt Seelze bereits abgelehnt. Die zweite Variante favorisiert den Ausbau der vorhandenen Bahntrasse - eine Idee, die vor allem von Lohnde, Gümmer und Dedensen kritisch gesehen wird. 

Begleitet wird Schallhorn von Gümmers Ortsbürgermeister Christian Schomburg, Lohndes CDU-Vorsitzenden Jörg Mahnke und Mandy von Zobeltitz, der Vorsitzenden der Bürgerinitiative "Seelze gegen neue Bahntrassen", die Ferlemann ebenfalls eingeladen hat. Außerdem seien auch Vertreter anderer Kommunen dabei, etwa aus Barsinghausen und dem Schaumburger Land.

Schallhorn ist überzeugt, dass in Seelze bei der Ausbau-Variante keine zusätzlichen Gleise gebaut werden müssen. Denn die vorhandenen Gleise in Lohnde und Gümmer seien ausreichend, einen Engpass gebe es erst in Wunstorf. Wie die Nachbarstadt umfahren werden könne, sei unklar. Aufgrund der Enge sei der Bau zusätzlicher Gleise in Wunstorf praktisch nicht möglich. Allerdings käme bei der Ausbau-Variante mehr Verkehr auf die Strecke, der die westlichen Stadtteile Seelzes belasten würde. Deshalb müsse die Stadt erreichen, dass die Regeln der neuen Lärmschutzverordnung eingehalten werden. Dies würde für die Anlieger der bestehenden Bahnstrecke einen besseren Schallschutz bedeuten.

Bei dem Gespräch in Berlin müsse die Stadt ihre Position verdeutlichen. "Wir müssen das Schlimmste verhindern, und das Optimum für Seelze herausholen", nannte der Bürgermeister als Ziel der Verhandlungen.

Von Thomas Tschörner

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