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Neue Chancen für die Robocup-AG

Seelze Neue Chancen für die Robocup-AG

Die Schüler des Georg-Büchner-Gymnasiums feiern immer wieder Erfolge beim Robocup. Zuletzt qualifizierten sich drei Teams für die Weltmeisterschaft. Die Bürgerstiftung Seelze und die Wohnungsgenossenschaft Letter unterstützen die Arbeitsgemeinschaft bei der Weiterentwicklung der kniffligen Technik.

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Christoph Schomburg und Tim Hartmann zeigen Lehrer Leonhard Möhring (von links), Ina Schäferling, Schulleiter Andreas Schmidt, Evelyn Werner, Karsten Nolte und Karin Schallhorn ihren erfolgreichen Hybriden.

Quelle: Rebecca Hürter

Letter. Seit ihrer Gründung im Jahr 2010 spendet die Bürgerstiftung jedes Jahr 500 Euro an die Robocup-AG. Die Wohnungsgenossenschaft Letter hilft den fleißigen Tüftlern seit 2008 mit 1000 Euro jährlich. Evelyn Werner und Karin Schallhorn von der Bürgerstiftung und Ina Schäferling von der Genossenschaft ließen sich bei ihrem Besuch zur Übergabe der Spenden in die knifflige Technik einführen. "Wir möchten den Entwicklungsprozess finanzieren", sagt Werner: Das Geld wird in die Anschaffung neuer Bauteile für die Roboter investiert.

Neuerdings wird in Letter nicht mehr nur mit Lego, sondern auch mit Arduino gearbeitet – einer aus Hard- und Software bestehenden Mikrocontroller-Umgebung. "Die neuen Roboter sind flexibler, es gibt viel mehr Möglichkeiten als mit Lego", erzählt Leon Bittner. Allerdings sind das Bauen und das Programmieren der Roboter mit Arduino sehr anspruchsvoll: Etwa zwei Jahre sind nach Angaben des Leiters der Arbeitsgemeinschaft, Karsten Nolte, nötig, um sich einzuarbeiten. Die Schüler beschäftigen sich vier bis fünf Stunden pro Woche mit der Weiterentwicklung ihrer Roboter. Werner ist fasziniert von der neuen Technologie: "Da steckt mehr Innovation drin", meint sie.

"Ohne die Spenden wäre unsere Arbeit hier nicht möglich", betont Nolte. Das Tüfteln an den Robotern ist ein teures Interesse: Ein Lego-Roboter kostet etwa 350 Euro, ein Roboter der Linie Arduino etwa 200 Euro. Der momentan erfolgreichste Roboter der Arbeitsgemeinschaft ist ein Hybrid, eine Mischform aus Lego und Arduino. Christoph Schomburg und Tim Hartmann haben ihn entwickelt und damit bei der deutschen Robocup-Meisterschaft in Magdeburg den dritten Platz von insgesamt 56 Teams in der Wertung der zwölf- bis 14-Jährigen belegt. Damit qualifizierten sie sich gemeinsam mit zwei anderen Teams des Gymnasiums für die Weltmeisterschaft, die von Donnerstag, 30. Juni, bis Montag, 4. Juli, in Leipzig ausgetragen wird.

Von Rebecca Hürter

Von Rebecca Hürter

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