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Alternativstandort für CAP-Markt vom Tisch

Seelze Alternativstandort für CAP-Markt vom Tisch

Die Hannoverschen Werkstätten lehnen einen alternativen Standort für einen sogenannten CAP-Markt ab. Als potentielle Betreibergesellschaft besteht die Organisation auf den ursprünglich angedachten Standort An den Grachten in Seelze-Süd, hat die Verwaltung in einer Informationsvorlage mitgeteilt.

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Die Stadt bemüht sich um die Ansiedlung eines Nahversorgers für Seelze-Süd.

Quelle: Rebecca Hürter

Seelze. Dass es in Seelze-Süd einen Nahversorger geben soll, darin sind sich Politik und Verwaltung einig. Unklar indes ist, wer sich dort wo ansiedeln soll: Ein CAP-Markt  An den Grachten, vis à vis der DRK-Kindertagesstätte und des Seniorenheims oder ein Norma Markt auf der gegenüberliegenden Seite. Noch ist völlig offen, welche Variante letztendlich das Rennen machen wird.

Zusätzlich hat die Verwaltung einem Antrag von SPD und Grünen folgend die Möglichkeit prüfen lassen, einen CAP-Markt in Bestandsgebäuden anzusiedeln. Diese Alternative kommt für die Hannoverschen Werkstätten jedoch nicht in Frage. "Die Markterkundung im Stadtgebiet mit anschließender Standortanalyse durch Dritte hat für die Hannoverschen Werkstätten ganz klar den Standort An den Grachten ergeben. Eine Alternative im Stadtgebiet kommt nach derzeitigen Kenntnisstand nicht in Betracht", heißt es in der Informationsvorlage, die die Verwaltung in der Sitzung des Ortsrates Seelze am Montagabend vorgestellt hat. Als Ausschlusskriterium für die Umsetzung des Projekts gilt für die Hannoverschen Werkstätten die Nähe zu einem weiteren Nahversorger. Das Betreiben eines Marktes entlang der Hannoverschen Straße in Seelze oder der Lange-Feld-Straße in Letter kommen somit nach Aussage der Geschäftsführerin nicht in Frage. Es sei zwar richtig, dass in den Anfangszeiten der CAP-Märkte das Konzept zunächst vorsah, leerstehende Ladengeschäfte aus dem Lebensmittelbereich nachzunutzen. Dies habe sich aber als nur bedingt umsetzbar erwiesen, da die Kosten des Umbaus meist technisch veralteter Ladenflächen, die zudem meistens auch nicht den energetischen Anforderungen entsprechen, nicht wirtschaftlich seien.

Hinzukommend teilt die Stadt Seelze mit, dass ihr zum jetzigen Zeitpunkt auch keine leerstehenden oder zeitnah leerfallenden Immobilien in der gesuchten Größenordnung bekannt seien. Sollte es also zur Ansiedlung eines CAP-Marktes im Stadtgebiet kommen, dann nur auf dem dafür ursprünglich vorgesehenen Flurstück An den Grachten.

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