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CDU setzt weiter auf den Leinesprung

Seelze CDU setzt weiter auf den Leinesprung

Die Idee ist nicht neu und schon oft diskutiert. Eine Querverbindung zwischen den Bundesstraßen 441 und 6, der sogenannte Leinesprung, soll den Schwerlastverkehr um Letter herum führen und zudem zu einer Entlastung der stark befahrenen Klappenburgbrücke führen.

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Bernward Schlossarek Gerold Papsch und Petra Cordes setzen sich für den Leinesprung ein.

Quelle: Remmer

Letter. "Ich arbeite gerne. Aber es kann nicht sein, dass ich für 7,7 Kilometer zur Kanzlei eineinhalb Stunden mit dem Auto fahre", sagt der CDU-Stadtverbandsvorsitzende Gerold Papsch. Und genauso wie ihm ergehe es jedem Pendler, der zu den Hauptverkehrszeiten die Stöckener Straße befahre, um zu seinem Arbeitsplatz zu gelangen. Jeder, der beispielsweise zu Conti oder ins VW-Werk müsse, fahre über die Klappenburgbrücke. Zu Stoßzeiten ist eine Autoschlange bis hinter den Ortseingang Letter hinein ein ganz normaler Anblick.

Mit ihrer Wahlwerbung "Ja zum Leinesprung! Besser jetzt CDU wählen als weiter mit den Roten im Stau stehen" wollen die Christdemokraten ihren nach wie vor bestehenden ausdrücklichen Wunsch nach Realisierung des Leinesprungs zum Ausdruck bringen. Zudem wollen sie damit aber auch ihr Unverständnis darüber zum Ausdruck bringen, dass  SPD und die Grüne in der Regionsversammlung das Thema Leinesprung aus dem regionalen Raumordnungsprogramm (ROP) gestrichen haben, so dass das Vorhaben infolge dessen nun auch nach Jahren nicht mehr im Bundesverkehrsentwicklungsplan (BVEP) auftaucht. "Für die Menschen im Westen Hannovers stellt dies eine schlichte Katastrophe dar. Wir werden auch in den kommenden Jahren stets im Stau stehen" glaubt Papsch. Gerade jetzt, nachdem im BVEP länderübergreifende Milliardeninvestitionen vorgesehen seien, hätte der Leinesprung endlich voran getrieben werden können. "Wir hätten den Bürgermeister mitgenommen und wären nach Berlin gefahren", sagt Papsch.

Unterstützung bekommen die Seelzer Christdemokraten von Bernward Schlossarek, CDU-Fraktionsvorsitzender der Regionsversammlung. "Statt die Energie in Diskussionen in so ein unsägliches Projekt wie den Leinebogen zu verschwenden, hätte man lieber daran arbeiten sollen, die Verkehrsanbindung an Hannover zu verbessern", findet Schlossarek. Die Querverbindung zwischen den beiden Bundesstraßen würde auch erheblich dazu beitragen, Letter vom Durchgangsverkehr zu entlasten. "Wenn wir die Wahl gewinnen sollten werden wir alles dran setzen, das Projekt Leinebogen wieder voran zu treiben", versichert Gerold Papsch.

Leinesprung - Neue Straße soll Letter entlasten: Die Stöckener Straße ist Letters Nadelöhr: Die Ortsdurchfahrt ist vom Straßenverkehr hoch belastet, bei Hochwasser ist dagegen die wichtige Zufahrtsmöglichkeit in die Stadt gesperrt. Seit Jahrzehnten wird deshalb über die Entlastung Letters nachgedacht. Der sogenannte Leinesprung, seit den neunziger Jahre die Leinequerung, soll die Bundesstraße 441 durch die Leinemasch im Bereich des Klärwerks Herrenhausen mit der Bundesstraße 6 verbinden.
Auch wenn sich jahrzehntelang in Sachen Leinesprung/Leinequerung nichts getan hat, hält die Stadt an der Idee fest. Zuletzt hatte die SPD-Fraktion im Jahr 2013 beantragt , das die Option im Regionalen Raumordnungsprogramm weiter erhalten bleiben soll. Allerdings war die Trasse bereits 2012 aus dem Bundesverkehrswegeplan entfernt worden.

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