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Brände verhindern und im Notfall löschen

Seelze Brände verhindern und im Notfall löschen

Christopher Wulf versucht in seinem Beruf als Schornsteinfeger den Ausbruch von Bränden zu verhindern. Wenn es doch zum Ernstfall kommt, ist er ebenfalls im Einsatz: Bei der Ortsfeuerwehr Almhorst ist der 28-Jährige ausgebildeter Gruppenführer. Zudem kümmert er sich als Jugendwart um den Nachwuchs.

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Christopher Wulf ist bei der Ortsfeuerwehr Almhorst im aktiven Einsatzgeschehen dabei.

Quelle: Rebecca Hürter

Almhorst. "Wir waren acht Schüler in meiner Klasse", erinnert sich der gebürtige Almhorster Christopher Wulf an seine Grundschulzeit. Die Feuerwache liegt in Almhorst direkt neben der Grundschule. Sobald sie zehn Jahre alt waren, seien fast alle Klassenkameraden in die Jugendfeuerwehr eingetreten. "Die räumliche Nähe ist sicherlich vorteilhaft", meint Wulf. Viele der ehemaligen Schulfreunde sind wie Wulf der Ortsfeuerwehr treu geblieben.

Auch heute noch treten nach Angaben von Wulf viele Almhorster Grundschüler in die Jugendfeuerwehr ein. Seit 2007 bringt er ihnen als Jugendwart die Grundlagen der Arbeit der Feuerwehrleute bei. Alle zwei Wochen treffen sich die derzeit 16 Mitglieder, um mit viel Spiel und Spaß die Grundstruktur eines Löschangriffs kennenzulernen. "Es ist wichtig, den Kindern zu vermitteln, wie sie anderen Menschen helfen können", sagt Wulf. Die Hilfstätigkeit und die Kameradschaft innerhalb der Ortsgruppe machen für ihn die Arbeit in seinem Ehrenamt aus.

"Die Feuerwehr ist in Almhorst immer präsent, bei allen Festen und Veranstaltungen", betont Wulf. Deshalb sei es für ihn nie eine Frage gewesen, ob er in der Feuerwehr mitmischen möchte. Für den Dorfzusammenhalt sei der vielseitige Einsatz der Ortsfeuerwehr und die gute Zusammenarbeit mit anderen Vereinen besonders wichtig.

Auch einige sportliche Events, gemeinsame Ausflüge und Trainingslager organisiert Wulf gemeinsam mit seinem Stellvertreter Sascha Babst und einigen weiteren Betreuern. Ein Schwerpunkt von Wulfs Einsatz liegt darin, mit dem Nachwuchs für die ersten Prüfungen zu üben. "Das ist viel Arbeit. Aber ich mache es sehr gerne", sagt Wulf. Wenn die Jugendlichen beispielsweise erfolgreich die Jugendflamme oder die Leistungsspange erwerben, sei das auch für ihn eine große Freude. 90 Prozent der aktiven Feuerwehrleute kommen nach Angaben von Wulf aus der Jugendfeuerwehr. Deshalb sei die Nachwuchsarbeit von großer Bedeutung.

Von Rebecca Hürter

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