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Container für Flüchtlinge werden abgebaut

Seelze Container für Flüchtlinge werden abgebaut

Durch Letter fahren in dieser Woche mehrmals schwere Lastwagen, die große Container abtransportieren. Diese standen bislang auf dem Gelände der Feuerwehr am Buchenweg und waren zur Unterbringung für Flüchtlinge gedacht. Gebraucht wurden sie - zur Erleichterung der Verantwortlichen - fast nicht.

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Marcel El Moussaoui bereitet einen Container zum Abtransport vor, der später auf den Lastwagen verladen werden soll.

Quelle: Gerko Naumann

Letter. Nur einmal sei kurzfristig eine Frau in einem Container in Letter untergebracht worden, sagt Bernd Retzki, Leiter des Fachbereichs Ordnung und Soziales in Seelze. Ansonsten dienten die mobilen Wohnhäuser lediglich als Reserve für den Fall, dass noch mehr Hilfesuchende nach Seelze gekommen wären. Bis zu 20 Menschen wären in den vier Häusern untregekommen.

Mittlerweile leben in Seelze kaum noch Flüchtlinge in Unterkünften. "Die meisten sind in Wohnungen umgezogen, freiwillig ausgereist oder abgeschoben worden", berichtet Retzki. Lediglich an der Straße Immengarten im Gewerbegebiet Seelze-Süd leben noch drei Familien in mobilen Wohneinheiten.

In Letter bleiben vorerst noch zwei Container stehen. Der Mietvertrag dafür läuft noch bis Ende September, sagt Retzki. Spätestens dann kann die Feuerwehr wieder ihr gesamtes Gelände für Übungen und Feiern nutzen. "Wir sind den Kameraden sehr dankbar dafür, dass sie sich über so lange Zeit eingeschränkt haben", betont der Stadtmitarbeiter.

Von Gerko Naumann

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