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Schüler besuchen Presse- und Kanzleramt

Seelze Schüler besuchen Presse- und Kanzleramt

Dank am Flughafen geknüpfter Kontakte bleiben die Gymnasiasten Leon Bittner (16) und Levin Brinkmann (15) auch nach dem Obama-Besuch weiter in Kontakt mit der "großen Politik": Die Seelzer besuchen am Mittwoch das Bundespresseamt und sprechen voraussichtlich mit Regierungssprecher Steffen Seibert.

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Am Flughafen geschlossene Kontakte machen es möglich: Levin Brinkmann und Leon Bittner besuchen am Mittwoch das Bundespresseamt und das Bundeskanzleramt.

Quelle: Bismark

Seelze. Die Schüler des Georg-Büchner-Gymnasiums haben beim Besuch des US-Präsidenten Barack Obama auf dem Flughafen Langenhagen große mediale Aufmerksamkeit erlebt. Die beiden Jugendlichen hatten sich erfolgreich um Akkreditierungen des Bundespresseamtes beworben und waren als jüngste Journalisten im Tross plötzlich selbst gefragte Gesprächspartner von Tageszeitungen und Fernsehsendern.

"Wir haben am Rollfeld einige Kontakte geknüpft", sagt Leon Bittner. Die Jugendlichen bekamen nicht nur Tipps von erfahrenen Fotografen, Levin kam auch mit einem Mitarbeiter des Bundespresseamtes länger ins Gespräch. "Der hat uns eingeladen." Dieses Angebot nutzen die beiden Schüler, die gemeinsam eine Internetseite betreiben.Themen sind Technik, aber auch Politik.

Auf dem Programm steht jetzt ein Besuch im Bundespresseamt. Weil es früh am Mittwoch losgeht, sind die Jugendlichen bereits am Dienstag nach Berlin gereist. Die Einrichtung stellt sich vor, der Chef vom Dienst berichtet über seine Aufgaben. Nach dem Mittagessen geht es dann weiter ins Bundeskanzleramt, dessen Arbeit die Schüler ebenfalls kennenlernen.

Als Höhepunkt ist voraussichtlich auch ein Gespräch mit Regierungssprecher Steffen Seibert vorgesehen. "Das wird eine offene Fragestunde", freuen sich die Schüler, die bereits am Dienstag nach Berlin angereist sind. Die Seelzer würden gern über aktuelle politische Themen wie das Freihandelsabkommen TTIP und das Flüchtlingsabkommen mit der Türkei reden. Einige Fragen hätten sie sich schon überlegt, die sie Seibert per E-Mail vorab schicken würden.

Die Schule schwänzen müssen sie für die Aktion nicht, denn am Georg-Büchner-Gymnasium ist auch der Mittwoch noch ein freier Tag. Einen dritten Besuch haben die Jugendlichen bereits ins Auge gefasst. Es soll auch noch zur Bundespressekonferenz gehen. Dafür gebe es aber noch keinen Termin.

Von Thomas Tschörner

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