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Honeywell hofft auf weitere Marktanteile

Seelze Honeywell hofft auf weitere Marktanteile

Die Chemiefirma Honeywell vertreibt ihre Laborchemikalien jetzt selbst und hofft auf höhere Marktanteile. Bislang hatte das Unternehmen mit dieser Produktpalette vor allem die ebenfalls in Seelze ansässige Firma Sigma-Aldrich Laborchemikalien beliefert, die an den Pharmakonzern Merck verkauft wurde.

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Vertreter von Honeywell führen die Besucher durch das Werk.

Quelle: Thomas Tschörner

Seelze. Beim Treffen des Nachbarschaftskreises in dem Seelzer Werk von Honeywell spricht Dirk Frischemeier, Manager für den Bereich Gesundheit, Sicherheit und Umweltschutz, von einem zurückgeholten Bereich. Flüssige und feste Stoffe würden nun teilweise in sehr kleinen Gebinden von Honeywell nicht nur selbst herstelle, sondern auch verpacke und versende. Zur Produktion sei ein eigener Vertrieb nebst Internetplattform und Kundenberater gekommen.   "Der Bereich Laborchemikalien ist nicht neu, er war immer da", unterstreicht Werkleiter Bernd Schönbeck. Laborchemikalien hätten eine große Bedeutung für Honeywell - zwar nicht vom Volumen, aber vom Umsatz. In den Vorjahren hatte Sigma-Aldrich Laborchemikalien Seelze die Produkte von Honeywell vertrieben. Seit dieses Unternehmen vom Pharmakonzern Merck gekauft wurde, hat Honeywell den Bereich selbst übernommen und sein Portfolio erweitert.

Um vergleichbare Messergebnisse zu erzielen, müsse mit standardisierten Verfahren gearbeitet werden. Das Werk in Seelze liefere dafür die Chemikalien, mit denen beispielsweise der Pestizidgehalt in Tomaten oder der Wassergehalt in Käse bestimmt werden kann. Abnehmer seien Labore, etwa an Universitäten, Forschungseinrichtungen und Qualitätskontrollen. Produziert werde aber auch hochreines Kochsalz oder Zucker für Anwendungen, bei denen es auf höchste Qualität ankomme wie etwa in der Medizin. Insgesamt umfasst die Palette rund 500 Stoffe, die in Verpackungsgrößen von fünf Gramm ist zehn Kilogramm zu haben sind.

"Am liebsten wäre uns natürlich, wenn die Kunden gleich einen Kesselwagen voll bestellen würden", sagt Frischemeier. Doch heute wolle kaum noch jemand große Lagerbestände haben. Die Abnehmer bestellten deshalb mengengenau die Portionen, die gerade benötigt würden. "Das ist die Herausforderung für uns." Beim Versand käme es nicht nur auf die sichere Verpackung von möglicherweise gefährlichen Stoffen an, auch allgemeine Kriterien der Logistik wie Ladungssicherheit müssten beachtet werden.

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Von Thomas Tschörner

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