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Die Feuerwehr als Familientradition

Seelze Die Feuerwehr als Familientradition

"Teamwork ist das erste, was gelernt werden muss", erzählt Dennis Blume. Seit 1999 ist der 36-Jährige bereits Jugendwart der Ortsfeuerwehr Seelze und vermittelt dem Nachwuchs die wichigsten Aufgaben der Feuerwehrleute. Dabei ist er überzeugt, dass Spiel und Spaß nie zu kurz kommen dürfen.

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Dennis Blume zeigt die Räumlichkeiten der Jugendfeuerwehr: Seit mindestens 25 Jahren steht der rote Container hinter dem Domizil der Feuerwehr in Seelze. Er diente lange Zeit als Ausbildungsraum. Heute ist er Garderobe und Lagerraum.

Quelle: Rebecca Hürter

Seelze. Der Eintritt in die Feuerwehr gehört bei den Blumes zur Familientradition. "Ich hatte keine Wahl", sagt Dennis Blume lachend. Vor seinem Vater Alfred Blume war schon sein Großvater in der Feuerwehr aktiv. Auch seine Frau Sarah lernte der Elektroingenieur durch seinen ehrenamtlichen Einsatz kennen: 2006 begegneten sie sich bei einer Feuerwehrparty nach dem Kastanienfest in Letter. Ihr vierjähriger Sohn Ben muss noch zwei Jahre warten, um in die Fußstapfen seines Urgroßvaters, Großvaters und seiner Eltern zu treten.

1990 ist Dennis Blume in die Feuerwehr eingetreten. Seine positiven Erfahrungen möchte er als Jugendwart weitergeben: "Es macht mir viel Spaß, mit Jugendlichen zu arbeiten", erzählt Blume. Neben den wöchentlichen Treffen organisiere er gemeinsam mit seinem sehr zuverlässigen Team Freizeiten. "Die Gruppe wächst beispielsweise bei Zeltlagern sehr stark zusammen", meint Blume. Zudem unterstütze er den Nachwuchs bei Wettbewerben und beim Erwerb der Leistungsspange, der höchsten Auszeichnung für Mitglieder der Jugendfeuerwehr.

Im Moment hat die Jugendfeuerwehr Seelze 32 Mitglieder. Ihre Arbeit ist nach Meinung von Blume von großer Bedeutung für die Feuerwehr: 90 Prozent der aktiven Abteilung kommen aus der Jugendfeuerwehr. Auch durch die Gründung der Kindergruppe im vergangenen Jahr werde die Nachwuchsarbeit unterstützt.

Die Arbeit für die Jugendabteilung macht den Schwerpunkt von Blumes Einsatz für die Feuerwehr aus. 2007 hat er zusätzlich die Ausbildung für den Bereich Katastrophenschutz übernommen. Zudem unterstützt er die Brandschutzfrüherziehung in Kindergärten und Grundschulen.

Blume ist davon überzeugt, dass in der Feuerwehr viele Erfahrungen für das Leben gewonnen werden können: Insbesondere das Gemeinschaftsgefühl und das Bedürfnis, anderen Menschen zu helfen, stehen für ihn im Mittelpunkt seiner Arbeit. Den Großteil seiner Freunde habe er zudem durch die Feuerwehr kennengelernt. "Wer Lust hat, kann gerne bei unseren Treffen vorbeischauen", sagt Blume. Die Feuerwehr sei eine bunte Truppe mit Mitgliedern aus verschiedenen Generationen und mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen. Die Jugendfeuerwehr trifft sich immer mittwochs zwischen 18 und 20 Uhr. Weitere Informationen gibt es im Internet unter ortsfeuerwehr-seelze.de.

Von Rebecca Hürter

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