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Schüler Union: Scholz ist Landesvorsitzender

Seelze Schüler Union: Scholz ist Landesvorsitzender

Phil-Levin Scholz ist jetzt auch Landesvorsitzender der Schüler Union, nachdem er bereits Regionsvorsitzender und Chef des erst im Dezember gegründeten Stadtverbandes Seelze ist. Der 16-Jährige Letteraner sieht die Stärkung der Kreisverbände als ein Hauptziel der Arbeit des Landesverbandes.

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Phil-Levin Scholz ist Vorsitzender der Schüler Union in Niedersachsen.

Quelle: Thomas Tschörner

Letter. Für den Schüler des Georg-Büchner-Gymnasiums (GBG) ist es bereits der dritte Vorsitz in der Schüler Union, die erst im Dezember nach längerer Pause in Seelze erneut ins Leben gerufen wurde. "Das ist ein hoher Zeitaufwand, ich halte drei Verbände aktiv", sagt der 16-Jährige. Dies sei eigentlich nicht Sinn der Sache. Er überlege deshalb, Aufgaben wieder zu verteilen. Andererseits mache es aber auch viel Spaß. "Das ist eben ein Hobby."

Zumal sich die Arbeit durchaus unterscheidet. In Seelze verfolgt die Schüler Union aufmerksam die kommunalpolitischen Entscheidungen, die die Jugendlichen durchaus kritisch sehen. "Was hier diskutiert wird, ist welches Schild an der Schule steht, und nicht, welche Qualität sie hat." Unter den Schulstrukturdebatten wie zur Einführung einer IGS dürfe die Qualität der Bildung nicht leiden. So sieht die Schüler Union die Limitierung des GBG auf 50 Klassen eher negativ. Schüler sollten sich selbst aussuchen können, auf welche Schule sie gehen wollen, sagt Scholz. "Eine Begrenzung auf 50 Klassen bringt die Schule nicht weiter." Auch wenn sich die Schüler Union mit dem Grundschulbereich weniger beschäftigt, hält der Vorsitzende die geplante Süd-Grundschule für eine gute Sache.

"Im Landesverband geben wir einen Leitfaden mit Ideen und Anstößen sowie Thesenpapiere heraus", sagt Scholz. Dies sei gewissermaßen der grobe Rahmen. Es gebe viele Bereiche, in denen die Kreis- und Stadtverbände allein entscheiden könnten. Ein Themenschwerpunkt der aktuellen Arbeit sei die Schulsozialarbeit, die ausgebaut werden soll. Ein Ziel sei zudem die Stärkung der Kreisverbände. "Denn sie sind die Standbeine des Landesverbandes." Angeboten würden zudem Seminare und Konferenzen. Dabei ginge es nicht nur um politische Themen, sondern auch um Dienstleistungen wie ein Rhetorik-Seminar für Schüler.

Aktuell gibt es in der Obentrautstadt rund 40 Mitglieder, von denen zehn intensiv mitarbeiten. Auf Regionsebene sind es etwa 150 bis 200 Mitglieder, im Land gut 900. "Die Tendenz ist steigend", sagt Scholz.

Von Thomas Tschörner

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