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Huckschlag sieht VHS auf einem guten Weg

Seelze Huckschlag sieht VHS auf einem guten Weg

Eine positive Bilanz zieht Werner Huckschlag, Vorsitzender des Zweckverbandes Volkshochschule (VHS) Calenberger Land. Externe Gutachter hätten die gute Qualität der Arbeit bestätigt, die Finanzen seien in Ordnung und mit einem Obolus von 3 Euro pro Einwohner der Zuschuss für die Kommunen günstig.

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Werner Huckschlag ist mit der Entwicklung der Volkshochschule zufrieden, die auch das Veranstaltungszentrum Alter Krug in Seelze nutzt.

Quelle: Thomas Tschörner

Seelze. "Mit der VHS Calenberger Land sind wir auf einem hohen Level, da bin ich schon stolz drauf", sagt Huckschlag, der nach zehn Jahren den Vorsitz der Verbandsversammlung, praktisch der Aufsichtsrat der VHS, abgeben wird. Als Grund nennt der Christdemokrat, der Ratsherr und stellvertretender Ortsbürgermeister in Seelze ist, seinen Rückzug aus der Kommunalpolitik. "Und die Arbeit im Zweckverband ist an das Ratsmandat gekoppelt." Jede der an der VHS beteiligten Kommunen - neben Seelze sind das Barsinghausen, Gehrden, Ronnenberg, Springe und Wennigsen - sei in der Verbandsversammlung vertreten. Bereits viermal habe sich die VHS mit einem Selbstreport zur lernorientierten Qualität in der Weiterbildung einer externen Begutachtung gestellt und sich die gute Arbeit bescheinigen lassen.

Huckschlag lobt das große Engagement der Mitarbeiter, die die VHS stets "am Kunden" ausgerichtet hätten. Die Beachtung wirtschaftlicher Zusammenhänge habe zudem auch zu zufriedenstellenden Finanzen geführt. Im vergangenen Jahr habe es einen Überschuss von rund 33000 Euro gegeben. Das Geld bleibe der VHS und diene als Rückstellung. Diese sei notwendig. Denn es gebe auch Jahre, wo Geld zugeschossen werden müsse. Die Mehrzahl der Mitarbeiter arbeite in der Zentrale in Barsinghausen, in jeder Kommune gebe es aber auch eine Geschäftsstelle. "Insgesamt kann ich sagen, dass es zwischen den sechs Kommunen nie einen ernsthaften Streit gegeben hat."  Auch angesichts der vielen Flüchtlinge sei es gut, dass es die VHS gebe. Viele Integrationsangebote würden von der Bildungseinrichtung auf die Beine gestellt. Der Aufwand sei erheblich, ein Alphabetisierungskurs dauere eineinhalb bis zwei Jahre. "Wenn es Einrichtungen wie die VHS nicht gebe, müsste man sie gründen."

Sprach- und Gesundheitskurse seien nach wie vor stark nachgefragt, sagt Huckschlag. Er selbst besuche eine Rückenschule. "Da bin ich mit 71 einer der Jüngsten." Aber auch da habe ihn das Angebot überzeugt. "Es gibt eine gute Trainerin, die das kann und auf die Leute eingeht - das ist das Entscheidende."

Von Thomas Tschörner

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