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Gehweg an Hasselfeldstraße wird gebaut

Seelze Gehweg an Hasselfeldstraße wird gebaut

Der Gehweg an der Hasselfeldstraße wird gebaut. Stadt und Investor haben eine Lösung gefunden, wie der Weg doch noch realisiert werden kann. Die Verbindung zu einem Supermarkt war im Bebauungsplan zwar vorgesehen gewesen. Die Stadt hatte eingeräumt, die Umsetzung nicht kontrolliert zu haben.

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Vor dem Neubau an der Hasselfeldstraße soll der neue Fußweg zum Supermarkt verlaufen: Matthias Schulz (von links), Detlef Schallhorn, Gerold Papsch, Norbert Seiffert und Torsten Schulz sind zufrieden.

Quelle: Thomas Tschörner

Velber. Dass der Fußweg als Verbindung zwischen Neubaugebiet und ebenfalls neuem Supermarkt an der Hasselfeldstraße nicht geschaffen wurde, hatte in Velber für Unmut gesorgt. "Wir müssen sehen, wie wir das in Ordnung bringen", sagte Seelzes CDU-Stadtverbandsvorsitzender Gerold Papsch, der auch Ratsvorsitzender ist, bei einem Ortstermin mit Bürgermeister Detlef Schallhorn und den Geschäftsführern Matthias Schulz und Torsten Schulz von der für das Projekt zuständigen Gesellschaft für Wohnkonzepte mbH (GWK). Er habe zwar gehört, dass die Verwaltung dabei sei, das Problem zu lösen. Dass aber der Bauträger öffentlich angegriffen wurde, sei nicht gut angekommen, sagte Papsch. Immerhin investiere GWK rund 15 Millionen Euro in Velber. Dies sei ein Volumen, das die Stadt Seelze nicht jeden Tag habe. Schallhorn ergänzte, dass das Unternehmen zudem seinen Firmensitz von Hannover nach Velber verlege.

Die erforderliche Fläche habe wegen unterschiedlicher Eigentümer nicht sofort komplett erworben werden können, erklärte Torsten Schulz. Erst kurz vor Aufstellung des Bebauungsplanes sei das Grundstück in den Besitz von GWK gekommen. "Es gab deshalb nie die Möglichkeit, den Weg vertraglich festzulegen." Als die Kritik aufkam, habe sich das Unternehmen schlecht behandelt gefühlt. "Es gab viele Gespräche, die Erschließung war nicht leicht gewesen", ergänzte Schallhorn. Grund seien neben den beiden Eigentümern auch die Vorgabe gewesen, auch einen Nahversorger anzusiedeln. Schallhorn räumte ein, dass die Stadt ein "bisschen gepennt" habe. So sei nicht kontrolliert worden, ob der Weg auch tatsächlich gebaut wurde. Tatsächlich habe die Verwaltung mit der Baufirma schon so gut wie eine Lösung gefunden, als die Proteste rund um Ortsbürgermeister Erhard Klein für eine erneute Verzögerung sorgten. Die Anlieger seien sehr erbost gewesen, weil der Weg nicht wie vorgesehen angelegt wurde, unterstrich der ehemalige Ortsbürgermeister Norbert Seiffert (CDU).

Die Gespräche konnten dann doch noch erfolgreich zum Abschluss gebracht werden, sagte Schallhorn. Nun solle im Bereich des Erdwalls der Weg doch noch gebaut werden.

Unterdessen stellte Klein klar, dass er nie den Brüdern Schulz einen Vorwurf gemacht habe. "Ich habe immer nur die Stadt kritisiert."

Von Thomas Tschörner

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