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Mehr Sauberkeit: CDU will "Müllpolizisten"

Seelze Mehr Sauberkeit: CDU will "Müllpolizisten"

Illegale Müllentsorgung, aber auch das achtlos ausgespuckte Kaugummi - das sind nach Einschätzung der CDU Probleme, die viele Bürger bewegen. Die Christdemokraten wollen sich deshalb dafür einsetzen, dass mehr Sauberkeit und Ordnung die Stadt auszeichnen - unter anderem mit einem "Müllpolizisten".

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Petra Cordes und Gerold Papsch setzen sich für mehr Sauberkeit in der Stadt ein.

Quelle: Thomas Tschörner

Seelze. "Das ist ein Top-Thema, insbesondere in den großen Stadtteilen", ist Seelzes CDU-Stadtverbandsvorsitzender Gerold Papsch überzeugt. Bereits in der Wahlkampfbroschüre ist der Punkt "Mehr Sauberkeit im Stadtgebiet" zu finden. Jetzt haben Papsch und Petra Cordes, Spitzenkandidatin der Seelzer CDU für die Regionsversammlung, konkrete Vorschläge gemacht.

Vorgesehen ist eine Verschärfung der Ordnungssatzung. "Es muss empfindliche Strafen geben", sagt Papsch. Ihm schwebt ein Ordnungsgeld von 150 Euro vor. Weil die Satzung ohne Kontrolle keinen Sinn mache, könnte in der Verwaltung ein "Müllpolizist" beschäftigt werden. Möglicherweise könnte diese Stelle mit ehrenamtlichen Kräften oder auch Ein-Euro-Jobbern verstärkt werden.

"Es muss sich was ändern", sagt der CDU-Stadtverbandsvorsitzende. Es ginge nicht nur darum, Druck aufzubauen. Vielmehr müsse die Stadt auch ihr Vermögen schützen. Besonders in Letter sei in den vergangenen Jahren bei der Stadtsanierung viel investiert worden. Die dabei geschaffenen Straßen sollten jetzt auch sauber und ordentlich gehalten werden. Es ginge dabei auch um einen Bewusstseinswandel, weil es sich letztlich um das Eigentum aller Bürger handele. Nach Beobachtung von Petra Cordes hat auch der Vandalismus in Seelze zugenommen. Unter Umständen könnten auch die ehrenamtlichen Sicherheitsbeauftragten in den einzelnen Stadtteilen einbezogen werden. Er habe sich bereits erkundigt, sagt Papsch. Rechtlich sei der Vorschlag der CDU möglich. Eine Prüfung müsse ergeben, ob neben dem Einsatz hauptamtlicher Mitarbeiter auch ehrenamtliche Helfer für die Aufgabe in Frage kämen.

Von Thomas Tschörner

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