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Die CDU will bei IGS auf die Bremse treten

Seelze Die CDU will bei IGS auf die Bremse treten

Bei der von der SPD-Fraktion geforderten Errichtung einer Integrierten Gesamtschule (IGS) befürchten Seelzes Christdemokraten einen Schnellschuss.

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Hubertus Gärtner, Vorsitzender der CDU/FDP-Gruppe im Rat

Quelle: privat

Seelze. Es gebe zu viele offene Fragen und die Finanzierung sei völlig unklar, haben Montag der CDU-Stadtverbandsvorsitzende Gerold Papsch und Hubertus Gärtner, Vorsitzender der CDU/FDP-Gruppe im Rat, gewarnt. Zudem sei die Verwaltung mit der Einrichtung der beiden Ganztagsgrundschulen in Seelze und Letter und der Umsetzung der Inklusion an der Grenze ihrer Kapazitäten angelangt. Die CDU will deshalb am Donnerstag im Rat auf die Bremse treten.

„Wir hätten gern die Diskussion über die IGS in den Arbeitskreis Schule verlagert, weil es einfach noch zu viele Dinge zu besprechen gibt“, sagte Gärtner. Ein IGS-Leiter habe ihm gesagt, dass eine IGS nicht politisch beschlossen werden könne, ohne auch ein pädagogisches Konzept zu haben, ergänzte Werner Huckschlag (CDU). Es müssten alle mitgenommen werden: Die Schüler ebenso wie Eltern und Lehrer. Es gebe aber derzeit kein pädagogisches Konzept, die Kosten seien völlig unklar, und auch zum Raumbedarf gebe es keinerlei Erkenntnisse. Dazu kämen Unwägbarkeiten, weil das Schulgesetz gerade novelliert werde. „Ein Schnellschuss bringt uns nicht weiter“, gab Huckschlag zu bedenken.

Gärtner betonte, dass mit den beiden Ganztagsgrundschulen in Seelze und Letter noch nicht einmal richtig angefangen worden sei. „Und dann wollen wir ein neues Fass aufmachen?“ Auch Papsch warnte vor übereilten Schritten. Die Haupt- und die Realschule arbeiteten vernetzt zusammen, die Schulleitungen seien sehr engagiert. Deshalb müsse zuerst im Arbeitskreis Schule über eine IGS geredet und zudem der Haupt- und Realschule eine Chance gegeben werden.

Von Thomas Tschörner

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