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Die Grundschule soll bleiben

Harenberg Die Grundschule soll bleiben

Die Stadtverwaltung möchte die Schuleinzugsbereiche für den Besuch der Seelzer Grundschulen neu ordnen. Die Eltern der Harenberger Grundschüler befürchten, dass dies eine Schließung ihrer Schule bedeuten könnte - und wehren sich vehement dagegen.

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Die Grundschule Harenberg bietet den Kindern ein vertrautes Umfeld.

Quelle: Rebecca Hürter

Seelze. Die Überlegung der Verwaltung, die Einzugsbereiche für die Schulen zu ändern und eine neue Grundschule für die südlichen Stadtteile zu bauen, ist nicht neu. Bereits die CDU hatte im vergangenen November einen Antrag mit genau diesem Vorschlag gestellt, und auch die Grünen hatten sich für eine Änderung der Schuleinzugsbezirke starkgemacht. Auch wenn noch nicht darüber entschieden ist, ob es eine neue Grundschule geben wird, befürchten die Harenberger Eltern für den Fall eines Schulneubaus, dass der Schulstandort in Harenberg dem zum Opfer fallen könnte und zum Schuljahr 2020/2021 aufgegeben wird.

„Wir wollen unsere Grundschule in Harenberg weiter stärken und ausbauen, über 2020 hinaus“, formulieren die Elternvertreter in einem offenen Brief. Nach Meinung der Eltern sind zwei bis drei Grundschulen für eine sinnvolle Entwicklung in den südlichen Ortsteilen notwendig. Als betroffene Eltern wollen sie erreichen, dass die Verwaltung mit ihnen spricht und ihre Interessen berücksichtigt.

Als Gründe für den unbedingten Erhalt der Grundschule in Harenberg geben die Vertreter an, dass die zu erwartenden Schülerzahlen für die einzügige Beschulung ausreichend seien. Zudem spreche für den Erhalt, dass die Kinder einen kurzen Schulweg hätten, keinen Schulbus bräuchten und ihren Schulweg zu Fuß zurücklegen könnten. Auch der gute Ruf der Grundschule spiele eine Rolle. Das zeige sich auch an den hohen Schülerzahlen, die nach vier Jahren Grundschule in Harenberg zum Georg-Büchner-Gymnasium nach Letter wechselten. Mit 65 Prozent lägen die Harenberger dabei vorn.

Für viele Neubürger sei Harenberg als Wohnort vor allem deswegen interessant, weil es dort einen Kindergarten und eine Grundschule gebe. Um das Angebot der Schule zukunftsorientiert zu gestalten, wünschen sich die Elternvertreter längere Betreuungszeiten und dazu ergänzend Ganztagsangebote.

Sie fordern die Stadtverwaltung auf, Alternativen aufzuzeigen und eine Variante zu finden, die nicht nur die eine große Grundschule für den Süden vorsieht.

Von Sandra Remmer

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