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Die Kameras am Bahnsteig sollen bleiben

Sicherheit Die Kameras am Bahnsteig sollen bleiben

Notruf- und Informationssäulen sowie die Videoüberwachung am Bahnhof Dedensen/Gümmer sollen erhalten bleiben. Dies fordert Dedensens SPD-Ortsratsfraktion.

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Quelle: dpa (Symbolbild)

Dedensen. Die Sozialdemokraten reagieren mit ihrem Antrag, den sie am Dienstag in den Ortsrat Dedensen einbringen wollen, auf einen Bericht in der Neuen Presse, nach dem die Bahn die auf den S-Bahnhöfen in der Region Hannover befindlichen Notruf-/Infosäulen einschließlich der Videoüberwachung nicht mehr nachrüsten oder sogar aktiv abbauen wolle. Die Bahn hatte dies unter anderem damit begründet, dass jeder Fahrgast für den Notfall sein Handy griffbereit habe.

Die SPD hält die Aufgabe der Sicherheitseinrichtungen für falsch: Die seit 2007 eingesetzten Säulen einschließlich der Videoüberwachung dienten der subjektiven und objektiven Sicherheit von Fahrgästen und seien unverzichtbare Nothilfemittel. Zudem habe nicht jeder Fahrgast ein Handy, außerdem könne der Akku des Geräts leer oder das Mobiltelefon schlicht nicht griffbereit sein. Die Stadtverwaltung soll sich deshalb sowohl bei der Region Hannover als auch der Deutschen Bahn AG für den Erhalt der Sicherheitseinrichtungen einsetzen, fordern die Sozialdemokraten. Vorgebrachte datenschutzrechtliche Bedenken könnten nicht geteilt werden, betont die SPD-Ortsratsfraktion mit dem Verweis auf das Niedersächsische Gesetz über die öffentliche Sicherheit und Ordnung.

Die Sitzung des Ortsrates beginnt Dienstag um 19 Uhr im Haus der Vereine. Auf der Tagesordnung steht unter anderem auch die Vorstellung der aktuellen Bestandsanalyse „Dedensen heute“ durch die Verwaltung. Diese berichtet zudem über den Sachstand zur sogenannten Streuobstwiese in der Ortsmitte. Außerdem geht es um die Einführung einer Testphase für die Ortsräte zum Versenden der Ratspost auf elektronischem Wege. Für die Ratsmitglieder war bereits im Mai 2012 ein einjähriger Probelauf beschlossen worden, an dem sich 23 der 38 Ratsmitglieder beteiligten. Aus Sicht der Stadt hat die elektronische Ratspost viele Vorteile, wie unter anderem einen deutlich geringeren Papierverbrauch. Während für den Rat bereits feststeht, dass ab der nächsten Ratsperiode die komplette Post elekronisch versandt wird, soll es für die Ortsräte zunächst eine Testphase geben. Zu Beginn der Sitzung können Einwohner Fragen stellen.

Von Thomas Tschörner

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