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Gemeinde vergibt Aufträge

Seelze Gemeinde vergibt Aufträge

Die Kirchengemeinde St. Michael in Letter ist einen Schritt weiter gekommen bei der Planung eines neuen Bodelschwinghhauses. Sie beauftragt Architekten mit Entwürfen.

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Die Gemeinde hat das marode Bodelschwingh-Haus an die Stadt verkauft. Sie nutzt das Grundstück für den Neubau der Brüder-Grimm-Schule. Die Gemeinde baut sich ein neues Haus neben der Kirche.

Quelle: Treeske Hönemann

Letter. Der Kirchenvorstand von St. Michael hat einen Entschluss gefasst: Für das neue Bodelschwingh-Haus werden mehrere Architekten mit den Entwürfen beauftragt. Die Namen der Fachleute werden mit dem Amt für Bau- und Kunstpflege der Landeskirche in Hannover abgestimmt. Vermutlich werden drei Architekten beauftragt. Sie sollen laut Pastor Andreas Hausfeld schon in Kürze loslegen können. Die Gemeinde wird ihnen Grundstandards wie Größe des Grundstücks und Anforderungen an das Haus mitgeben. Und der Kirchenvorstand will mit den Architekten absprechen, bis wann sie ihre Entwürfe fertig haben müssen.

Mit dem Beschluss ist die Gemeinde ihrem Ziel ein gutes Stück näher gekommen. Über Monate blockierten sich im Kirchenvorstand zwei Seiten. Eine Entscheidung, ob ausgeschrieben wird oder Architekten beauftragt werden, gab es nicht. Dabei läuft der Gemeinde die Zeit weg. Das Grundstück mit dem noch vorhandenen alten Bodelschwingh-Haus gehört inzwischen der Stadt. Die Kommune benötigt die Fläche für den Neubau der Brüder-Grimm-Schule. Die Kirchengemeinde kann ihr Haus noch bis zum 30. September nutzen. Vielleicht auch länger. "Es wird noch Gespräche mit der Stadt geben", kündigt Hausfeld an. Die Stadt plant den ersten Spatenstich für die neue Schule im März 2017. Bis zu diesem Zeitpunkt wird sie das Bodelschwinghhaus abreißen.

An der Sitzung des Kirchenvorstands hatte Superintendent Karl Ludwig Schmidt teilgenommen. Er erklärte dem Gremium noch seinen Visitationsbericht. Schmidt hatte sich im Juni eine Woche in der Gemeinde umgesehen und mit Mitarbeitern und Ehrenamtlichen gesprochen. Im Visitationsgottesdienst am 12. Juni hatte er den Kirchenvorstand öffentlich gerügt. Er nehme seine Aufgaben als Leitungsgremium nicht wahr. Er müsse mehr Verantwortung übernehmen, auch um die Hauptamtlichen wie Pastor Hausfeld zu entlasten.

"Der Kirchenvorstand hat konstruktiv auf die Kritik des Superintendenten reagiert und sie als Anregung verstanden. Bis zum Ende der Wahlperiode soll die Zusammenarbeit besser werden", sagt der Pastor, der zugleich Vorsitzender des Vorstands ist. Das Gremium wolle sich sogar neue Schwerpunkte setzen. "Ich bin zuversichtlich, dass alles gelingen wird", sagt Hausfeld.

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Von Redakteur Treeske Hönemann

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