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Alles begann mit Zuwinken

Seelze Alles begann mit Zuwinken

Wer kann das heute noch erreichen? Die Seelzer Alma und Hans Strowig feiern den 60. Jahrestag ihrer Hochzeit. Ihre Liebe begann einst mit einem fröhlichen Zuwinken.

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Froh, dass sie einander haben: Alma und Hans Strowig sind seit
60 Jahren verheiratet.

Quelle: Treeske Hönemann

Seelze. Wenn sowohl der Innenminister Boris Pistorius als auch Regionspräsident Hauke Jagau Glückwunschkarten schicken und der stellvertretende Bürgermeister Winfried Nickel sowie Ortsbürgermeister Walter Mill einen Präsentkorb überreichen, muss der Anlass schon entsprechend sein. 60 Jahre sind Alma und Hans Strowig verheiratet.

Es ist nach wie vor eine schöne, harmonische Ehe. „Ich habe kein blaues Auge bekommen“, scherzte der 82-Jährige bei der Feier gestern im kleinen Kreis im Restaurant Hafenblick. Wie sollte er auch. Eineinhalb Jahre währte die Verlobungszeit, eine Art Probe. Seine Verlobte aus Lathwehren holte er schon während dieser Zeit zu sich in die große Wohnung in Seelze. „Wir sind dankbar und glücklich über die vielen schönen gemeinsamen Jahre“, sagte Strowig.

Kontakt nahm das Paar zueinander durchs Fenster auf. Hans Strowig winkte der Frau zu, die in der Gaststätte gegenüber in der Bremer Straße als Hausdame beschäftigt war. Sie winkte zurück. Ein wenig später brachte Strowig die junge Frau auf seinem Motorrad nach Hause. Alma Strowig musste dann nicht mit dem Fahrrad fahren. Bald lernte der angehende Bräutigam auch die Kochkünste seiner zukünftigen Frau zu schätzen.

Alma Strowig (83) überließ ihrem Mann im öffentlichen Leben den Vortritt. Sie selbst kümmerte sich um den gemeinsamen Sohn, während ihr Mann, vom Beruf kaufmännischer Angestellter, nebenbei Karriere bei der Feuerwehr machte. 1952, also schon drei Jahre vor der Hochzeit, war Hans Strowig in die Feuerwehr Seelze eingetreten. Von 1969 bis 1983 war er Ortsbrandmeister. Er ließ sich auch zum stellvertretenden Stadtbrandmeister wählen. „Mein größter Einsatz war der Brand in der Heide 1975. Da war ich mit anderen mit der Leitung des Einsatzes betraut“, erinnert sich Strowig. Noch heute fühlt sich der Hauptbrandmeister im Kreis der Kameraden wohl. Er versäumt kein Treffen der Altersabteilung.

von Treeske Hönemann

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