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Die meisten Verkäufer sind zufrieden

Lohnde Die meisten Verkäufer sind zufrieden

Die meisten Verkäufer des Haus- und Hofflohmarkts in Lohne zeigten sich zufrieden - auch wenn sie einen Rückgang der Besucherzahlen verzeichneten.

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Alexander Mücher mit einer 100 Jahre alten Nähmaschine.

Quelle: Thomas Tschörner

Seelze. „Ich gehe auch gern auf Flohmärkte“, sagt Karola Czarnetzki. Doch diesmal wird daraus nichts: Czarnetzki hat beim Haus- und Hofflohmarkt in Lohnde selbst einen Stand in der Krummen Masch aufgebaut, und muss deshalb auf das Stöbern verzichten. „Ich bin ganz zufrieden“, sagt die Lohnderin.

Schon nach rund zwei Stunden hatte sie mit dem Verkauf von unter anderem einer Lampe, einem Rucksack, einem Werkzeugkoffer und einem Fahrradkorb 100 Euro eingenommen. Einige Meter weiter freut sich auch der achtjährige Max über seine bisherigen Geschäfte: 33 Euro hat der Junge mit seinen Verkäufen verdient - für seine Urlaubskasse.

„Ich bin ein Flohmarktgänger“ sagt ein weiterer Besucher. Seit rund 40 Jahren ist der 53-Jährige als Käufer und Verkäufer aktiv - Flohmarkt ist sein Hobby geworden. Beim Abklappern der Stände könne er gut abschalten, und er freut sich über Gespräche. Diese gebe es bei Internetauktionen nicht, deshalb sei der klassische Flohmarkt nach wie vor durch nichts zu ersetzen.

Der Haus- und Hofflohmarkt wird auch von professionellen Händlern abgegrast, hat Ortsbürgermeister Wilfried Nickel beobachtet, der die Aktion mit Andreas Köhler organisiert hat. „Die Profis haben mich aufgefordert, nächstes Mal früher anzufangen.“ Schließlich müssten sie noch andere Märkte ansteuern. Doch Nickel erteilte diesem Wunsch eine Absage. Er hält den 11-Uhr-Termin für richtig: „Da können die Leute vorher noch zur Kirche gehen“, begründet er.

An rund 50 Ständen gab es eine Mischung aus Trödel, Spielzeug, Büchern, Kleidung, Hausrat und Nippes. Auch Antiquitäten wie eine 100 Jahre alte Nähmaschine waren zu finden. Die meisten Verkäufer waren zufrieden. Bedauert wurde aber eine geringere Zahl an Besuchern als in den Vorjahren, in erster Linie durch viele Konkurrenzveranstaltungen wie unter anderem dem Entdeckertag in Almhorst oder dem Stadtpokal in Seelze.

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