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Das halbe Dorf ist beim Fest auf den Beinen

Seelze Das halbe Dorf ist beim Fest auf den Beinen

Wann immer es kein großes Jubiläum im Dorf gibt, tun sich die Döteberger Vereine zusammen und schmeißen gemeinsam ein großes Sommerfest für ihren Ort. Am Sonnabend war es wieder so weit: Die Ortsgruppe des DRK, die Feuerwehr, der Schützenverein und die Gymnastikgruppe Sprungfedern haben die Party am Dorfgemeinschaftshaus organisiert.

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Robert Kreimeyer (von rechts), Dirk Heitmüller und Jürgen Struß von der Ortsfeuerwehr wachen über den Spießbraten.

Quelle: Laura Fienemann

Döteberg. 16 Kuchen und etliche Kannen Kaffee gingen über die Tische. Am Abend war dann auch endlich der Spießbraten fertig, dem die Gäste drei Stunden über offenem Feuer beim Garen zusehen konnten. Mit den 20 Salaten ließen die Döteberger es sich schmecken. Musikalische Verstärkung holte sich das Dort von den Nachbarn: Der Musikzug der Feuerwehr aus Harenberg spielte.

Für die Kinder gab es viel zu erleben. "Ich bin mit der Drehleiter nach oben gefahren. Da konnte ich alles sehen", sagte der sechsjährige Benedikt, der ohne Höhenangst 25 Meter über Döteberg geschwebt hat. Die Ortsfeuerwehr Seelze war mit ihrer Drehleiter angerückt und hat den Dötebergern tolle Aussichten beschert.

"Ich habe den Heißen Draht gemacht. Da habe ich den hier gewonnen", erzählte die neunjährige Greta und hielt stolz eine Spielzeugraupe aus Gummi hoch. Am besten fand sie aber das Ponyreiten. Zwei Mädchen von der Reitschule Liebe-die-Pferde führten die Kinder auf dem Rücken der Ponys die Straße auf und ab. Nach dem Kinderschminken liefen Katzen, Tiger und Spiderman über das Fest, die mit der Kinderspritze spielten oder sich auf dem Spielplatz austobten.

Ganz neu in diesem Jahr war die historische Treckerschau. Acht Gefährte, die man sonst durch das Dorf fahren sieht, konnten die Besucher am Sonnabend aus der Nähe betrachten. Interessiert studierten sie die angehefteten Infoblätter. Mit etwa 70 Jahren war ein Bulldogg das Highlight. Neu haben sich auch die Döteberginnen Dagmar Israel und Heike Kunz auf dem Fest präsentiert. Sie planen, ein Dekolädchen zu eröffnen, und haben Arbeiten aus Holz, Beton und Draht verkauft. Anne Wiggers bot Genähtes an.

Wie alt die Tradition des Sommerfestes ist, weiß niemand so genau, aber mittlerweile ist das Fest ein Selbstläufer. Alle Döteberger Vereine sind beteiligt und jeder weiß, was er zu tun hat. Friedlinde Volker vom DRK sagt: "Man kann sich bei der Planung und Durchführung aufeinander verlassen. Das macht den dörflichen Charakter aus." Auf den Zusammenhalt in ihren Ort sind die Döteberger sehr stolz. "Wir haben ein paar Hundert Einwohner und die Hälfte ist heute hier", gab Ortsvorsteher Robert Kreimeyer an.

Das spüren auch die Gäste. Friedrich Schwarz aus Dedensen, ehemaliger Döteberger, zieht es zu den Festen immer wieder her. "Wegen der Dorfgemeinschaft. Man trifft alte Bekannte", erklärte er.

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Von Laura Fienemann

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