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Hinter hoher Hecke verbirgt sich ein Paradies

Seelze Hinter hoher Hecke verbirgt sich ein Paradies

Seit mehr als 20 Jahren öffnet Dorothea Papsch ihren Garten einmal im Jahr für Besucher. Mit einem "Herzlich willkommen und viel Spaß" empfängt sie ihre Gäste, die sich ganz in Ruhe in ihrem paradiesischen Kleinod umschauen dürfen. Teilweise finden mehr als 100 Gartenfreunde den Weg nach Velber.

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Dorothea Papsch öffnet am Sonntag ihren Garten für Besucher.

Quelle: REmmer

Velber. "Früher standen hier nur hohe Tannen, der Garten war eigentlich ausschließlich der Spielplatz für die Kinder", erinnert sich Dorothea Papsch. Doch der Besuchs eines Gartens in Ronnenberg Anfang der neunziger Jahre änderte alles und brachte den Stein ins Rollen. "So einen Garten möchte ich auch haben, habe ich damals gedacht", erzählt Papsch. Und schon ging es los. Dort, wo früher einst die hohen Tannen standen und dem Garten das Licht nahmen steht nun eine luftige Buchenhecke. Dahinter folgen die Beete, übersät mit einer Vielzahl verschiedener Blumen und Kräuter. Nicht wahllos eingepflanzt, sondern nach einer strikten Regel. "Es muss immer etwas blühen", sagt die Gartenexpertin. Und die Farben sollten sich harmonisch einfügen. Wo auf der einen Seite sanfte Rosa- und Lila-Töne ihre entspannende Wirkung entfalten, dominiert auf der anderen Seite ein kräftiges Orange, umgeben von sattem Grün. "Das sind Alstromerien", erklärt Papsch. Seit 20 Jahren blühen sie in dieser Pracht in ihrem Garten - und das, obwohl sie gewöhnlich nicht winterhart sind. Viele Gartenfreunde seien jedes Mal wieder erstaunt, wenn sie diese knalligen Blumen bewundern.

Doch nicht nur die Farben- und Artenvielfalt, auch die Liebe zum Detail ist es, was den Garten von Dorothea Papsch so besonders macht. Wer sich die Zeit nimmt, die einzelnen Beete länger zu beobachten, wird immer etwas Neues entdecken. Da ein kleiner Vogel, dort ein blauer Zierpilz, der sich leise im Wind neigt und sich bei näherem Hinsehen als Glöckchen entpuppt. Zum Ausruhen laden verschiedene Sitzgelegenheiten ein, umrahmt von zahlreichen Kletterrosen und Clematis. "Viele Inspirationen bekomme ich auf Gartenreisen nach Holland und England", verrät Papsch. Auch durch ihre Mitgliedschaften in Vereinen wie zum Beispiel dem Verein der Rosenfreunde hat sie eine Menge Sach- und Fachwissen gewonnen. "Da sind dann Gartenleute nur unter sich, und alles dreht sich ums Thema", berichtet die Hobbygärtnerin. 

Wer sich von der Vielfalt im Papschen Garten inspirieren lassen möchte, hat am Sonntag,3. Juli, anlässlich der  Aktion Offene Pforte von 11 bis 16 Uhr die Gelegenheit dazu.

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