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Dorothea Papsch erhält die Verdienstmedaille

Seelze Dorothea Papsch erhält die Verdienstmedaille

Für ihr Engagement im Sozialen und Kirchlichen hat Bundespräsident Joachim Gauck die Verdienstmedaille des Verdienstordens an Dorothea Papsch verliehen. Zahlreiche Wegbegleiter sind am Freitag zur Feierstunde ins Haus der Region gekommen.

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Die stellvertretende Regionspräsidentin Doris Klawunde verleiht Dorothea Papsch die Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland.

Quelle: Sandra Remmer

Velber/Hannover. "Sie machen es mit ihren Aktivitäten wärmer in Velber", lobte Seelzes stellvertretender Bürgermeister Werner Oelfke den langjährigen ehrenamtlichen Einsatz von Dorothea Papsch für ihr Heimatdorf. Die Pflanzenbörse, ihre Aktivitäten im Arbeitskreis Schöneres Velber und den weit über Velber hinaus bekannten Bibelgarten nannte er als Beispiele dafür. Schon längst habe es sich im Ort herumgesprochen, dass Papsch eine ausgewiesene Pflanzenexpertin ist. "Wenn jemand Probleme mit Pflanzen in Velber hat heißt es: Da musst du Dorothea fragen", sagte Oelfke.

Seit gut zwanzig Jahren beteiligt sich Dorothea Papsch über den Rosenfreundekreis Hannover an der Initiative "Offene Pforte", einer Aktion, bei der Privatleute in Stadt und Region ihre Gärten für Besucher öffnen.

Des weiteren engagiert sich Dorothea Papsch seit mehr als 20 Jahren im sozialen und kirchlichen Bereich. Seit 1995 ist sie im Verein für Sozialmedizin Hannover-Davenstedt ehrenamtlich tätig, der als offene Selbsthilfegruppe Alkohol- und Medikamentenabhängige sowie deren Angehörige unterstützt.

Die Mitglieder der Selbsthilfegruppe treffen sich einmal in der Woche in den Räumen der St.-Johannes-Gemeinde in Davenstedt und der Kapellengemeinde Velber, um sich gegenseitig zu stützen. Dorothea Papsch bietet den Betroffenen dabei individuelle Kontakte an, um ihnen den Zugang zur Gruppe zu erleichtern.

Dass sie den Hilfesuchenden bei Bedarf auch abends und am Wochenende zur Verfügung steht, ist für die Velberanerin eine Selbstverständlichkeit. "Sie tun Gutes ohne zu erwarten, dass es als Verdienst gewürdigt wird", lobte Pastor Uwe Siemers-Ziegler die Bescheidenheit der Medaillenträgerin.

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