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Weltmusik erklingt mit Trompete und Orgel

Seelze Weltmusik erklingt mit Trompete und Orgel

Das Musikfestival Seelze möchte Musik aus aller Welt nach Seelze holen: Das ist am Sonnabend in nur einem Konzert gelungen. Auf Trompete und Orgel spielte das Duo ZIA Musik verschiedener Kulturen. Werke aus Brasilien, Israel und Afrika wurden unter anderem mit Jazz und Improvisationen verbunden.

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Der Organist Lukas Storch und der Trompeter Marcus Rust verbinden Musik alter Kulturen mit Jazz.

Quelle: Rebecca Hürter

Seelze. "Wir nehmen Sie mit auf eine geistlich-musikalische Reise durch verschiedene Länder und Jahrhunderte", kündigte der Trompeter Marcus Rust vor dem Konzert an. Mit dem Organisten Lukas Storch stimmte er als erstes ein israelisches Friedenslied an. Danach standen unter anderem ein kaukasisches Wiegenlied, afrikanischer Gospel und ein syrisches Volkslied auf dem Programm. Bei einem indianischen Anbetungslied wurden Trommelrhythmen einbezogen.

Mit dem Rückgriff auf die Musik alter Kulturen forscht das Duo ZIA nach einem Klang der Gegenwart. Die indianischen Melodien, afrikanischen Rhythmen und europäischen Volksweisen werden mit zahlreichen Improvisationen zu einem ganz neuen und eigenen Klang. Bei dem Konzert in der Kirche Heilige Dreifaltigkeit wurde deutlich, dass die Musiker sich neben der Tradition insbesondere dem Jazz verbunden fühlen.

"Man lernt bei der Muse immer wieder etwas Neues kennen", sagte Robert Leschik. Gerade dadurch, dass die traditionellen Lieder eigentlich überhaupt nicht mit den Instrumenten Orgel und Trompete zusammenpassen, entstehe ein ganz besonderer Klang. "Die beiden Musiker bringen so viel Gefühl in ihren Melodien rüber", meinte auch Christoph Slaby. Ebenso wie die beiden Organisatoren der Muse war auch das Publikum fasziniert von der vielfältigen Musik und belohnten die Künstler mit einem tosenden Applaus.

Mit dem letzten Stück schlugen die Künstler einen Bogen zum Beginn des Konzertes: Ein palästinensisches Friedenslied wurde angestimmt und hinterließ das Publikum in nachdenklicher Stimmung.

Von Rebecca Hürter

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