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Beiboot von Ex-Zerstörer macht in Lohnde fest

Seelze Beiboot von Ex-Zerstörer macht in Lohnde fest

Der Wassersportverein (WSV) Altwarmbüchen ist jetzt auch in Lohnde aktiv: Freitagmittag hat der Kutter Kleine Dott an einem Liegeplatz der Marina-Rasche-Werft festgemacht - das Beiboot des ehemaligen Zerstörer Bayern der Bundesmarine ist jetzt Übungsboot des Vereins für den Motorbootführerschein.

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Die Kleine Dott kommt in Lohnde an.

Quelle: Thomas Tschörner

Lohnde. "Wir werden damit aber auch Ausflüge machen", sagt Norbert Randzio vom WSV. Das Boot hat es weit nach Süden ins Binnenland verschlagen. Der 1965 von der Werft Fritz Staack in Lübeck gebaute Kutter wurde zunächst für knapp 30 Jahre als Barkasse des Zerstörer Bayern genutzt. Damals war der Kutter eines der ersten aus Kunststoff gefertigten Boote der Bundeswehr. Als der Zerstörer außer Dienst gestellt und abgewrackt wurde, rettete Norbert Randzio das Beiboot. Der Begründer des Segelsozialwerks der Bundeswehr übernahm das Boot und betrieb es zusammen für 15 Jahre mit dem BUND an der Elbe in der Nähe von Gorleben. "Das war schon Brandenburger Gebiet", sagt Randzio. Brandenburgs Sagenwelt lieferte auch den Namen: Hatte das Boot bei der Bundesmarine nur eine Nummer, so wurde es jetzt nach der Brandenburger Sagenfigur Kleine Dott benannt. Der BUND hatte aber keine Leute, die sich fachgerecht um den Kutter kümmern konnten und Randzio wollte mit 80 Jahren langsam etwas kürzer treten.

Also holte der Altwarmbüchener das Boot mit Unterstützung von Bernhard Schmidt in seine Gemeinde. Allerdings sei das Heimatgewässer des WSV, der Altwarmbüchener See, für die Kleine Dott nicht groß genug. Deshalb ging es jetzt nach Lohnde. "Das ist ein schönes Revier", sagt Randzio. Der WSV könne auf Mittelland- und Stichkanal nicht nur für Motorbootführerscheine ausbilden, sondern auch Ausflüge machen. Bis 20 Personen seien Gruppenfahrten auf dem 8,50 Meter langen und 2,50 Meter breiten sowie 2,5 Tonnen schweren Kutter möglich. Den Antrieb übernimmt ein Dieselmotor mit 40 PS.

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