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Ein Paar brennt für die Feuerwehr

Seelze Ein Paar brennt für die Feuerwehr

Michael Heine ist schon als Kind in die Freiwillig Feuerwehr Dedensen eingetreten. Er überzeugte auch seine Frau Vladimira von der ehrenamtlichen Arbeit. Das Paar ist von der familiären Atmosphäre und dem Umgang der Dedenser Brandbekämpfer begeistert.

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Michael und Vladimira Heine sind Feuer und Flamme für die Feuerwehr.

Quelle: Baake

Dedensen. "Ich bin sehr froh, dass ich bei der Feuerwehr aktiv bin. Es hat mir sehr viel geholfen", sagt Vladimira Heine über ihr Engagement in der Freiwilligen Feuerwehr Dedensen. Die 32-Jährige kommt ursprünglich aus Bulgarien und hat dort Germanistik auf Lehramt studiert. Um ihre Deutschkenntnisse zu verbessern, ist sie nach dem Studium als Au-pair nach Seelze gegangen. Es kam, wie es kommen musste: Sie hat sich verliebt und ist jetzt seit acht Jahren glücklich verheiratet. Dedensen ist ihre neue Heimat.

Ihr Mann Michael Heine hat sie dazu gebracht, zur Feuerwehr zu gehen. Der Servicetechniker ist 30 Jahre alt und wohnt schon fast sein ganzes Leben in Dedensen. Er war schon immer begeistert von der Feuerwehr und mit zehn Jahren ist er in die Jugendfeuerwehr eingetreten. Bis heute ist er aktives Mitglied. "Ich habe meiner Frau oft gesagt, komm doch mal mit. Du kannst da sehr viele Menschen kennenlernen und es macht sehr viel Spaß", erinnert sich Heine. Zunächst wollte seine Frau nicht und hat erst später zur Feuerwehr gefunden. Da sie schon immer mit Kindern arbeiten wollte, hat sie zunächst eine Schulung zur Erzieherin gemacht. Nachdem sie anfing, bei der Betreuung der Kinderfeuerwehr zu helfen, ist sie dann selbst Mitglied geworden. Sie habe dann gemerkt, dass alles sehr interessant ist und wollte mehr über die Arbeit der Feuerwehr wissen.

Bis heute bereut sie ihr Entscheidung nicht. Im Gegenteil: Sie ist sogar ein bisschen traurig, dass sie nicht schon früher Mitglied der Feuerwehr geworden ist. "Ich habe ganz schnell viele nette Menschen kennengelernt. Der ganze Umgang ist sehr familiär. Und wenn ich bei Einsätzen dabei bin, dann weiß ich immer, dass ich etwas Gutes tue." sagt Vladimira Heine mit einem großen Lächeln über ihr Engagement. Auch ihre Schwangerschaft sei mit ihrem Einsatz in der Feuerwehr sehr gut vereinbar gewesen. 

Auf die Frage, ob ihr Nachwuchs auch ein potentieller Nachwuchs für die Feuerwehr ist, kann Michael Heine nur mit einem Lachen antworten: "Natürlich wird er von uns nicht gezwungen, er kann das selber entscheiden, wenn er alt genug ist. Aber ich denke, dass wir ihm das so vorleben und er da ganz natürlich herangeführt wird." Seine Frau stimmt ihm in diesem Punkt zu und verweist auf das erste Spielzeug des einjährigen Jungen: Ein Feuerwehrauto.

Von Lukas Baake

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