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Dorfgemeinschaft will Kulturarbeit ausweiten

Seelze Dorfgemeinschaft will Kulturarbeit ausweiten

Der Verein Dorfgemeinschaft Almhorst will einen Schwerpunkt seines Engagements auf die Kulturarbeit legen. Hatten sich die Mitglieder zunächst um den Erhalt der Friedhofskapelle gekümmert, wurde 2016 erstmals wieder das legendäre Schlachteplattenessen wiederbelebt. Weitere Aktionen sollen folgen.

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Die Friedhofskapelle Almhorst hat der Verein komplett renoviert.

Quelle: Treeske Hönemann

Almhorst. "Wir wollen alte Traditionen wieder beleben", sagt Petra Cordes, Ortsbürgermeisterin und Vorsitzende des Vereins Dorfgemeinschaft Almhorst. Dabei ginge es auch darum, die örtliche Gaststätte Rautenberg zu unterstützen. Das Gasthaus sei ein Mittelpunkt im Ort, ohne den diverse Sitzungen, Chorproben und andere Veranstaltungen nicht denkbar wären. Die Gaststätte sei das "letzte Stück Infrastruktur", das Almhorst neben der Außenstelle der Grundschule Lohnde noch habe.

Der Verein plant diverse Aktionen, die den Erhalt der Gaststätte ebenso sichern wie die Dorfkultur voranbringen sollen. Angedacht sei ein Matjesessen, aber auch das regelmäßige Schlachteplattenessen. Dieses sei früher legendär gewesen. "Die Leute sind mit Bussen gekommen." Im vergangenen Jahr hat der Verein eine Neuauflage gewagt und immerhin 40 bis 50 Gäste in den Ort gelockt. "Das ist ein Anfang", sagt Cordes. Der Verein habe noch einiges vor. Auf der Agenda stünde ein "Rudelsingen", eine Art Gruppen-Karaoke. Dabei werden Liedtexte per Beamer an die Wand geworfen und alle können mitsingen. Geplant sei außerdem eine Theater- oder Kinovorführung. Für ein öffentliches Picknick mit Musik rund um das Denkmal gibt es auch schon erste Überlegungen. Dabei könnten Tische aufgestellt werden, und jeder Interessierte bringe selbst Speisen und Getränke mit. "Wir müssen sehen, dass wir das Dorf aktiv halten", sagt Cordes. Es gebe zwar aktuell ein ausgeprägtes Vereinsleben, doch es fehle ein wenig der Nachwuchs. Auch der Zuspruch für die Aktivitäten müsse stets neu erarbeitet werden. Viele hätten die Mentalität, dass ihnen ihre Freizeit wichtig und alles andere egal sei, bedauert Cordes. Dagegen müsse der Verein Dorfgemeinschaft Almhorst anarbeiten und versuchen, das Dorfleben hochzuhalten.

Der 2014 gegründete Verein hatte sich zunächst für den Erhalt der Friedhofskapelle stark gemacht. Inzwischen sind die Sanierungen abgeschlossen. Am Sonnabend, 20. Mai, trifft sich der inzwischen 94 Mitglieder zählende Verein zu einer gemeinsamen Putzaktion in der Kapelle. Am Sonntag, 21. Mai, ist dann von 11 bis etwa 14 Uhr eine Besichtigung der Kapelle möglich. Die Dorfgemeinschaft Almhorst plant eine kleine Ausstellung über die geleisteten Renovierungsarbeiten und will auch mögliche Veränderungen auf dem Friedhof präsentieren.

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Frank Albrecht hat 2014 bei den Sanierungsarbeiten den feuchten Putz abgeklopft.

Quelle: Treeske Hönemann (Archiv)
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