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Bahn beteiligt Anwohner an Lärmaktionsplan

Seelze Bahn beteiligt Anwohner an Lärmaktionsplan

Das Eisenbahn-Bundesamt startet das Beteiligungsverfahren zur Lärmaktionsplanung, teilt Stadtsprecher Carsten Fricke mit. Von Freitag, 30. Juni, bis Freitag, 25. August, können sich Bürger sowie Kommunen, Verbände und Interessengemeinschaften mit ihren Anregungen und Bedenken in die Planung einbringen.

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Über den Bahnlärm, etwa an den Brücken in Lohnde, können sich Anwohner bei dem Ende Juni startenden Beteiligungsverfahren äußern.

Quelle: Sandra Remmer

Seelze. Seelze gilt mit dem Rangierbahnhof als Eisenbahnerstadt. Die Planungen für die Verbesserung der Bahnstrecke Hannover-Bielefeld im neuen Bundesverkehrswegeplan durch eine Neubaustrecke oder den Ausbau der vorhandenen Gleise haben für Diskussionen um zusätzlichen Bahnlärm gesorgt. Eine Entscheidung über die genaue Trasse ist noch nicht gefallen, fest steht derzeit nur, dass gebaut werden wird. Klagen über Bahnlärm gab es aber auch schon vor dem Bekanntwerden der Verbesserungspläne: Bereits 2015 hatte der Lohnder Stefan Gawel eine Unterschriftenaktion gegen Bahnlärm gestartet, und auch in Dedensen gibt es immer wieder Klagen über Lärm.Die jetzt anlaufende Lärmaktionsplanung bezieht sich auf die Haupteisenbahnstrecken und ist im Bundes-Immissionsschutzgesetz mit Bezug auf die Europäische Richtlinie 2002/49/EG geregelt, erklärt Fricke. Alle fünf Jahre wird der Lärmaktionsplan für die Haupteisenbahnstrecken des Bundes erarbeitet. Als solche gelten Schienenwege mit einem Verkehrsaufkommen von mehr als 30 000 Zügen pro Jahr. Ziel ist, die Lärmbelastung auf diesen Strecken zu senken. Die Anregungen der Bürger sollen zwar berücksichtigt werden. "Aus dem Lärmaktionsplan ergeben sich allerdings keine Rechtsansprüche auf Lärmminderungsmaßnahmen", betont Fricke.Für das öffentliche Beteiligungsverfahren bietet das Eisenbahn-Bundesamt im Internet auf der Seite www.laermaktionsplanung-schiene.de eine Plattform an. Möglich ist zudem eine Teilnahme per Post: Briefe können an die Redaktion Lärmaktionsplanung, Postfach 601230, in 14412 Potsdam geschickt werden. Ein vorbereiteter Fragebogen kann ab dem 30. Juni sowohl über die Internetadresse heruntergeladen oder postalisch über die genannte Adresse angefordert werden. Ab sofort steht die Internetseite aber bereits für Informationen zur Verfügung. Für Fragen kann das Eisenbahn-Bundesamt auch per E-Mail an lap@eba.bund.de kontaktiert werden.Die zweite Phase der Öffentlichkeitsbeteiligung beginnt voraussichtlich am 24. Januar und endet am 7. März 2018. Dabei können Bürger, Lärmschutzvereinigungen und Kommunen sich zum bis dahin vorliegenden Lärmaktionsplan Teil A äußern. Die Ergebnisse sollen dann in den Lärmaktionsplan Teil B einfließen und veröffentlicht werden

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