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Papierverbrauch für Ratspost ist rückläufig

Seelze Papierverbrauch für Ratspost ist rückläufig

Die Stadtverwaltung will vorerst an der "Druckerei" im Rathaus nicht rütteln. Grund sind unter anderem laufende Leasingverträge und Sparbemühungen bei Farbkopien. Die Verwaltung betont, dass mit einer Ausweitung der elektronischen Ratspost der Papierverbrauch weiter gesenkt werden kann.

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Das Rathaus verbraucht weniger Papier und will an seinem Prozedere vorerst nichts ändern.

Quelle: Thomas Tschörner

Seelze. Bereits im Jahr 2013 hatte der Verwaltungsausschuss, der die Arbeit des Rates vorbereitet und bestimmte Entscheidungen in Eigenregie treffen kann, die Verwaltung beauftragt, die Notwendigkeit einer eigenen Druckerei zu prüfen. Die "Druckerei" im Rathaus besteht neben einem Hochleistungskopierer für schwarzweiß-Drucke aus einem Farbkopierer sowie zehn Etagenkopierern und 222 Arbeitsplatzdruckern. Die Verwaltung hatte in den beiden vergangenen Jahren auf eine Verringerung des Papierverbrauchs durch die elektronische Ratspost hingewiesen.

Aktuell hält die Stadt von neuen Maßnahmen wenig. Ein Grund seien geplante Einsparungen von 10.000 Euro: Statt Druckaufträge für Farbkopien an Firmen zu vergeben sollte vermehrt die hauseigene Druckerei genutzt werden. Der Erfolg könne jedoch erst nach Abschluss des Haushaltsjahres 2016 bewertet werden. Zudem verweist die Verwaltung darauf, dass die Leasingverträge für den Hochleistungskopierer und den Farbdrucker noch bis in die erste Jahreshälfte 2020 laufen.

Der Papierverbrauch ist nach der aktuellen Vorlage der Verwaltung in den Jahren 2011 bis 2015 von insgesamt 1,3 Millionen Blatt über knapp 1,5 Millionen und 1,6 Millionen Blatt auf gut eine Million Blatt gesunken. Weiter rückläufig sind auch die Zahlen des Papierverbrauchs bei der elektronischen Ratspost. Wurden 2011 noch fast 459.000 Blatt verbraucht, waren es im vergangenen Jahr lediglich gut 110.000 Blatt. Als Begründung führt die Verwaltung die Ausweitung der elektronischen Ratspost auf Ortsratsmitglieder und beratende Mitglieder der Ausschüsse an. Derzeit nutzen 27 (71 Prozent) der 38 Ratsmitglieder den elektronischen Verteiler, fünf allerdings zusätzlich noch die Papierform. Bei den beratenden Mitgliedern machen zwölf (38 Prozent) von 31 bei der elektronischen Ratspost mit. Bei den Ortsratsmitgliedern sind es 35 (43 Prozent) von 81, von denen sieben zusätzlich noch die Papierform in Anspruch nehmen.

Nach dem Willen des Rates soll in der nächsten Wahlperiode die Zahl der Teilnehmer an der elektronischen Ratspost weiter erhöht werden. Dies könne durch verstärkte Überzeugungsarbeit erreicht werden, meint die Verwaltung.

Von Thomas Tschörner

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