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Schüler diskutieren mit Experten über Europa

Seelze Schüler diskutieren mit Experten über Europa

Den Europatag am nächsten Montag hat der Politik-Leistungskurs (LK) des Georg-Büchner-Gymnasiums zum Anlass genommen, eine Podiumsdiskussion mit Politkern zu führen. Als Publikum hatten sich die Schüler die zehnten Klassen ausgesucht: Das Thema EU gehört in diesem Jahrgang zum Kerncurriculum.

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Die Schüler verfolgen eine Podiumsdiskussion zum Thema Europa. Remmer

Quelle: Remmer

Letter. Die Flüchtlingskrise, Nationalisierungstendenzen, Terrorismus, Haushalts- und Finanzpolitik, das Verhalten gegenüber Russland - all das sind Themen, mit denen sich nicht nur die Europäische Union, sondern auch die Schüler des GBGs im Rahmen ihres Politikunterrichts beschäftigen. Da das Thema EU zum Lehrplan des zehnten Jahrgangs gehört, hatte sich der Politik LK als Publikum eben diesen  ausgesucht. Als Diskussionspartner waren die Landtagsabgeordneten Thela Wernstedt (SPD), Gero Hocker (FDP), Belit Onay (Die Grünen) und Seelzes CDU-Vorsitzender Gerold Papsch der Einladung nach Letter gefolgt.

"Wir versuchen, diese Podiumsdiskussion zu einem festen Termin einmal im Jahr zu machen", sagte Robert Mötz, Fachbereichsleiter für das Fach Politik. Die Elftklässler organisieren dabei den Ablauf des Vormittags im Forum der Schule selbstständig. Dazu gehört auch, dass sie die Fragestellungen für die Kandidaten selber ausarbeiten. Von Seiten der Schule aus seien jedoch die Einladungen an die Politiker verschickt worden.

Einen lokalen Bezug stellte Gerold Papsch beim Thema Griechenland her. "Seelze ist das Griechenland der Region Hannover", erklärte er den Schülern. Die Bedarfszuweisungen, die die Stadt erhalte, bezeichnete Papsch als das" Hartz IV für Kommunen". Aber genauso, wie er sich weitere Unterstützung für die Stadt Seelze wünsche, solle auch das bankrotte Griechenland weitere Unterstützung erhalten. Jedoch müsse sich das EU-Mitgliedsland  - genau so wie Seelze - an vorgegeben Regeln halten, wenn weitere finanzielle Hilfe dorthin fließen solle. "Seelze hat im vergangenen Jahr erhebliche Einsparungen vorgenommen, um weitere Bedarfszuweisungen und die Stabilisierungshilfe zu erhalten", sagte Papsch.

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