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Im Beruf Soldat, privat Feuerwehrmann

Seelze Im Beruf Soldat, privat Feuerwehrmann

Das Konzept Kameradschaft verbindet für Fabian Schulz seine Arbeit bei der Bundeswehr und den ehrenamtlichen Einsatz für die Feuerwehr. Mit der Gründung der Löschpiraten im Jahr 2009 trat der 17-Jährige in die Ortsfeuerwehr in Gümmer ein. Die Tradition hat für ihn eine besonders große Bedeutung.

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Das Interesse an der Arbeit der Feuerwehr begleitet Fabian Schulz schon seit seiner Kindheit.

Quelle: Rebecca Hürter

Gümmer. Der Start in der Bundeswehr wurde Schulz durch die jahrelange Erfahrung in der Feuerwehr erleichtert: "Das hat schon was gebracht", sagt Schulz. Beispielsweise habe er die Knoten, die in der Grundausbildung gelehrt werden, alle schon gekonnt. "Es ähnelt sich alles sehr", sagt Schulz über seine beiden Einsatzbereiche: Nicht nur die Kameradschaft sei sehr wichtig, auch der Tradition komme eine große Bedeutung zu. Und auch in den Uniformen seien große Ähnlichkeiten zu erkennen. Seit Anfang August ist Schulz in Seedorf im Landkreis Rotenburg (Wümme) stationiert. Seine Grundausbildung hat er bereits abgeschlosen, jetzt beginnt die Ausbildung zum Fallschirmjäger.

Durch seine Entscheidung für die Bundeswehr musste Schulz sein Privatleben in Gümmer stark einschränken: Es blieb nicht viel Zeit für Hobbys. Doch die Arbeit für die Feuerwehr ist dem 17-Jährigen so wichtig, dass er an den Wochenenden nach Gümmer kommt, viel Zeit mit den Kameraden verbringt und auch mit einem Pieper zu Einsätzen gerufen wird.

Schon in seiner Kindheit war Schulz von der Feuerwehr fasziniert: Sobald die Sirenen heulten, lief er auf die Straße, um den Aufbruch der Feuerwehrleute zu beobachten. "Feuerwehr war laut, hat Krach gemacht, war interessant", erinnert sich Schulz lachend. Als die Gruppe der Löschpiraten zunächst als Pilotprojekt gegründet wurde, war das für den gebürtigen Gümmeraner deshalb ein Glücksfall: Mit viel Spiel und Spaß wurde er auf die Arbeit der Feuerwehr vorbereitet.

Schon wenig später durfte Schulz in die Jugendfeuerwehr eintreten. 2015 ging er in die aktive Wehr. Seit dem Bestehen des ersten Teils seiner Truppmann-Ausbildung im Frühjahr 2016 kann er bei Einsätzen aktiv mitarbeiten.

Viele Freundschaften und die gemeinnützige Tätigkeit machen für Schulz bis heute die Arbeit in seinem Ehrenamt aus. Und auch seine Freundin Sabrina Hennies hat er durch den Einsatz für die Feuerwehr kennengelernt. Die 16-Jährige geht in Letter auf das Georg-Büchner-Gymnasium und ist in der Ortsfeuerwehr Lathweren aktiv. "Die Feuerwehr war für mich schon immer eine Art Familie", sagt Schulz. Durch die Zeit in der Jugendfeuerwehr sei er immer wieder aus dem Schulalltag herausgekommen.

Von Rebecca Hürter

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