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Feuerwehrausbildung macht fit für Ernstfall

Lohnde Feuerwehrausbildung macht fit für Ernstfall

Löschen, retten, bergen: 34 angehende Feuerwehrleute haben im praktischen Teil der Truppmannausbildung die Vielseitigkeit ihrer künftigen Aufgaben kennengelernt.

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Quelle: Rebecca Hürter

Seelze. Das Abseilen aus luftiger Höhe, das Kennenlernen wichtiger Geräte und der Einsatz von Schläuchen standen am Sonnabend unter anderem auf dem Programm der Stationsausbildung des Truppmann-I-Lehrgangs. Bei der Grundausbildung werden in diesem Jahr 34 Teilnehmern die wichtigsten Aufgaben der freiwilligen Feuerwehr vermittelt.

„Der Überstieg war ein bisschen beängstigend, aber danach war es ganz leicht“, erzählte Marcel Schwart, nachdem er aus dem Turmfenster des Feuerwehrhauses in Lohnde gestiegen war und sich aus etwa sechs Metern Höhe abgeseilt hatte. Der 16-Jährige ist schon seit sechs Jahren in der Jugendfeuerwehr in Letter, wo er sehr gut auf seine Teilnah- me bei der Truppmannausbildung vorbereitet wurde. Gemeinsam mit 33 anderen Bewerbern investiert Schwart 56 Stunden seiner Freizeit in die Grundausbildung.

Nach dem Abseilen wurde Schwart in den Umgang mit einigen wichtigen Geräten wie Büffelheber und Bolzenschneider eingewiesen und lernte verschiedene tragbare Leitern kennen. Höhepunkte der Stationsausbildung sind der Einsatz von Kleinlöschgeräten und die Nassübung, bei der verschiedene Schläuche ausprobiert werden.

Stadtausbildungsleiter Frank Wollny zeigte sich sehr zufrieden mit der Resonanz und Leistung der angehenden Feuerwehrleute: Sonst seien nur etwa 20 Teilnehmer dabei, aber auch mit 34 Auszubildenden laufe alles rund. Die Teilnehmer an dem diesjährigen Lehrgang kommen aus den Ortsfeuerwehren von Almhorst, Lohnde, Letter, Dedensen, Gümmer, Seelze, Harenberg, Kirchwehren, Döteberg, Empelde und Weetzen. Drei Auszubildende gehören der Werkfeuerwehr von Honeywell an.

Die Stationsausbildung folgte auf einen theoretischen und einen praktischen Teil der Grundausbildung, die seit dem 9. Februar läuft. Am kommenden Sonnabend, 12. März, schließen die Teilnehmer ihre Ausbildung mit einer Prüfung ab. Verläuft diese erfolgreich, wird ihnen der Dienstgrad Feuerwehrmann oder -frau verliehen, und sie dürfen in den Ortsfeuerwehren eingesetzt werden. Nach zwei Jahren Dienst können die Absolventen am weiterführenden Truppmann-II-Lehrgang teilnehmen. Als Oberfeuerwehrmänner und -frauen stehen ihnen anschließend alle weiteren Fortbildungen offen.

Von Rebecca Hürter

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