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Flüchtlings-Quote wird erneut verlängert

Seelze Flüchtlings-Quote wird erneut verlängert

Erneut hat die Region Hannover die Flüchtlingsquote für die Stadt verlängert. Das bedeutet, dass Seelze bis zum 30. September 370 Asylsuchende aufnehmen muss. Ursprünglich war diese Zahl für das erste Quartel angekündigt, im April dann bereits auf Ende Juli verlängert worden.

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Die Flüchtlinge wohnen erstmalig in Mobil Homes im Gewerbegebiet Seelze-Süd.

Quelle: Remmer

Seelze. 263 Flüchtlinge hat die Stadt Seelze in diesem Jahr bereits aufgenommen. In Hinblick auf die angekündigte Gesamtzahl bedeutet das, dass bis zum 30. September noch 107 weitere folgen werden. "Wenn die Situation so bleibt, rechnen wir mit etwa 500 Flüchtlingen, die wir in diesem Jahr bis Jahresende insgesamt aufgenommen haben", sagt Stadtsprecherin Andrea Kaemmerer. Nach Schätzungen der Verwaltung leben derzeit etwa 600 Flüchtlinge im Stadtgebiet. Ursprünglich hatte eine Prognose von 1000 aufzunehmenden Menschen im Raum gestanden.

Bedingt durch den Flüchtlingsstrom ist die Stadt zum größten Wohnungsnehmer in Seelze avanciert. 126 Wohnungen hat die Verwaltung momentan zur Unterbringung der Migranten angemietet. Dazu kommen 16 sogenannte Mobile Homes, die die Stadt vorübergehend angemietet hat. Diese müssen im Frühjahr 2017 allerdings wieder abgegeben werden. "Die Mobile Homes dienten lediglich dazu, Spitzen in der Hochphase der Flüchtlingsunterbringung abzudecken", informiert Kaemmerer und kündigt da, dass die Verwaltung auch weiterhin Wohnungen im Rahmen der gesetzlichen Kündigungsfristen anmieten wird. Im Moment könne die Stadt noch für etwa 100 Schutzsuchende Wohnraum zur Verfügung stellen. Drei mobile Unterkünfte seien noch vakant, und auch in dem Neubau an der Uferstraße, den ein Investor hat errichten lassen, stehe noch Wohnraum zur Verfügung. "Die Zahl der Zuweisungen ist zwar zurück gegangen, allerdings wird weiter Wohnraum für nachziehende Familienangehörige benötigt", erläutert Kaemmerer.

Erklärtes Ziel der Verwaltung ist es auch weiterhin die dezentrale Unterbringung der Flüchtlinge. "Insgesamt hat sich unsere Entscheidung, die Menschen dezentral in Wohnungen unterzubringen als positiv herausgestellt", sagt die Sprecherin. Die Integration der Geflüchteten vor Ort  - auch mit Unterstützung Ehrenamtlicher - gelinge dadurch besser.

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