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Fotoausstellung zeigt Porträts von Geflüchteten – und soll bei der Integration helfen

Seelze Fotoausstellung zeigt Porträts von Geflüchteten – und soll bei der Integration helfen

Mit einer Fotoschau gibt der Arbeitskreis Integration einen Anstoß zum Kontakt zwischen den Kulturen. Am 31. Mai wird die Ausstellung bei einem Begegnungsfest mit Musik und Kinderprogramm im Forum des Seelzer Rathauses eröffnet.

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„Ich bin es!“: Der Arbeitskreis Integration wirbt mit Flyern für die Eröffnung der Ausstellung, die Porträts von 15 Geflüchteten zeigt.

Quelle: Rebecca Hürter

Seelze. „Ich bin es!“ – so lautet der plakative Titel der Ausstellung, die nicht nur sehenswert ist. „Sie bietet auch eine gute Gelegenheit, persönliche Kontakte herzustellen“, meint Ursel Marx, die Geschäftsführerin des Arbeitskreises Integration. Flüchtlinge sind an der Organisation beteiligt und auch bei dem Eröffnungsfest dabei. Durch die Aktion sollen die Seelzer und ihre neuen Nachbarn, die nun auch dort leben, in lockerer Atmosphäre zusammenkommen, um sich kennenzulernen und gemeinsam zu feiern. 15 großformatige Porträts zeigen Menschen verschiedener Nationalitäten und unterschiedlichen Alters, die nach ihrer Flucht in Seelze angekommen sind. Jürgen Baumeister fotografierte die Geflüchteten aus Afghanistan, Syrien, Mazedonien, Somalia, Bosnien und dem Irak. „Wir wollen auf lokaler Ebene in Seelze zur Toleranz zwischen den Menschen beitragen“, sagt Maria Baumeister, die Integrationsbeauftragte der Stadt. Die Wahrnehmung der Geflüchteten werde häufig auf Defizite reduziert. Durch das Kennenlernen könnten Vorurteile abgebaut und das Potenzial der neuen Nachbarn erkannt werden. Zu dem Arbeitskreis Integration, der die Ausstellung gemeinsam mit Baumeister umsetzt, gehören unter anderem die Integrationslotsen der Stadt und Vertreter der Politik, der Polizei und der Kirche. Bürgermeister Detlef Schallhorn wird die Fotoausstellung am Dienstag, 31. Mai, um 18 Uhr eröffnen. Bei dem interkulturellen Begegnungsfest, zu dem alle Menschen in Seelze eingeladen sind, erwarten die Besucher ein orientalisches Musikprogramm sowie kulinarische Spezialitäten aus aller Welt. Das umfangreiche Büfett wird unter anderem von Flüchtlingen zusammengestellt, die in Seelze leben. Die Pfadfinder aus Lohnde werden auch dabei sein und ein Programm für Kinder organisieren: Bei Gruppenspielen für drinnen und draußen können die Kleinen Kontakte knüpfen. Nach der Eröffnung werden die Bilder den ganzen Juni über im Rathaus ausgestellt. Als Wanderausstellung sollen sie anschließend in fast allen Ortsteilen von Seelze zu sehen sein: Jeweils einen Tag lang werden die Fotos bei einer interkulturellen Zusammenkunft gezeigt.

Von Rebecca Hürter

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