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Letter Freiwillige haben viele Ideen

Mehr als 50 ehrenamtlich Engagierte haben bei einem Informationsabend erste Ideen für den Seelzer Freiwilligentag am 22. Juni entwickelt.

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Mehr als 50 Interessierte besuchen den Informationsabend zum Thema Freiwilligentag und hören den Vortrag der Pädagogin Anneke Gittermann, die schon viele Freiwilligentage organisiert hat.

Quelle: Sandra Remmer

Seelze. „Kennen Sie diese Karrikatur?“, fragte Anneke Gittermann und zeigte ein Bild, auf der alle Anwesenden nach dem Aufruf „Freiwillige vor“ unter dem Tisch verschwanden. Doch Fehlanzeige. Die vielen Gäste in der Seniorentagesstätte sprühten geradezu vor Tatendrang, beim Freiwilligentag im Juni ihre Ideen in die Tat umzusetzen.

„Es sind viel mehr gekommen, als wir erwartet haben“, sagte Martina Krapp. Gemeinsam mit Kathrin Osterwald hatte die Ehrenamtslotsin der Stadt die Fachfrau aus Kassel eingeladen, die bereits zahlreiche Freiwilligentage in verschiedenen Städten und Kommunen organisiert hat.

„In Berlin, wo drei Millionen Menschen leben, haben im vergangenen Jahr 1000 Freiwillige mitgemacht. Wenn in Letter etwa vier Freiwillige mitmachen, haben Sie Berlin schon getoppt“, warb Gittermann für eine Teilnahme. Angeboten werden könnten zum Beispiel ein Vorlesemarathon in der Bücherei, eine Schlagerparty im Pflegeheim oder ein Wohlfühltag für gestresste Mütter.

Doch auch an eigenen Ideen mangelte es den Seelzern nicht. Am Ende prangten etliche Vorschläge am Flipchart. Vogelhäuser für das Kursana Pflegeheim bauen, Vorlesen im Zelt vor dem Rathaus, eine Kräuterschnecke für das Hochbeet anlegen, ein gemeinsames Schwimmen mit Senioren in der Qualle und ein Rundgang durch Letter mit Sicherheitstipps für Senioren sind nur einige der Aktionen, die beim Freiwilligentag am 22. Juni angeboten werden sollen.

Damit es an der Durchführung nicht scheitert, hatte Gittermann einiges an Ratschlägen im Gepäck. Wichtig sei auch zu klären, ob besondere Sicherheitsvorkehrungen getroffen werden müssten, ein ausreichender Versicherungsschutz bestehe und ob eventuell mit der Unterstützung von Fachfirmen vor Ort gerechnet werden könne, sagte die Pädagogin. Auch riet sie, per Öffentlichkeitsarbeit und Mundpropaganda weitere freiwillige Helfer, möglichst aus dem nächsten Umfeld, für ein Mitmachen an den Aktionen zu gewinnen.

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