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Gemeinden planen Familienzentrum

Seelze Gemeinden planen Familienzentrum

Fünf evangelische Kirchengemeinden ziehen an einem Strang. Sie wollen Kindern und Eltern unterstützen. Dafür wollen sie ein Familienzentrum gründen. Details stehen noch nicht fest. Klar ist nur: Ein Diakon wird die Brennpunktarbeit leisten und mit Vereinen und Jugendzentren zusammenarbeiten.

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Die Kirchengemeinde Dreieinigkeit beteilligt sich am Projekt EliSe.

Quelle: Treeske Hönemann

Seelze. Der Arbeitstitel steht auch fest: "EliSe - Eltern in Seelze". Seit Monaten arbeiten die fünf Kirchengemeinden St. Barbara Harenberg, Dreieinigkeit Kirchwehren, St. Martin Seelze, St. Michael Letter und Zum Barmherzigen Samariter Lohnde am Konzept. Der Anfang ist gemacht. Der Stadtkirchenverband Hannover hat den Kirchengemeinden eine halbe Stelle für die Brennpunktarbeit genehmigt. Die Diakonenstelle ist jetzt ausgeschrieben und soll zum 1. Januar besetzt werden. Bis dahin sollen die Grundzüge des Familienzentrums feststehen.

"Wir müssen bis Januar alles in die Wege leiten. Nach den Sommerferien im August wird es mit neuer Kraft weitergehen. Wir stehen noch ganz am Anfang unserer Arbeit", sagt Isabell Pabst, Kirchenvorsteherin in St. Martin. Gemeinsam mit der Lohnder Pastorin Sigrid Goldenstein hatte sie die Grundzüge des Projekts der Stadt vorgestellt.

Bildungspolitik, Familienpolitik, Gesundheit und der Aufbau eines Netzwerkes sind die Ziele im Konzept. Die Arbeit des Familienzentrums richtet sich an Kinder und deren Eltern sowie Großeltern. Der Fokus dabei liegt auf den beiden Kindertagesstätten der Kirchengemeinden St. Martin Seelze und Zum Barmherzigen Samariter Lohnde und dem Spielkreis in Letter. Einbezogen werden Vereine und die Jugendzentren mit ihren bestehenden Angeboten.

Eltern-Mitarbeit ist eine wichtige Säule im Konzept. Kurse und ein Elterncafé sollen helfen, Kontakt zu den Erziehungsberechtigten herzustellen. Die Gemeinden wollen hören, wo Eltern der Schuh drückt. Der Diakon soll weitere Angebote entwickeln. Eine weitere Säule im Konzept sind die Erzieherinnen. Sie sollen sich weiterbilden, um Stärken, Schwächen und andere Erziehungsstile kennen zu lernen. 

Völlig unklar ist, ob und wie das alles stattfinden soll. "Wir wissen noch nicht, wie viel Geld wir benötigen und ob wir alles auf ein Gebäude konzentrieren", sagt Pabst. Die Landeskirche Hannover fördert solche Zentren. Sie gibt in den ersten drei Jahren jeweils 10.000 Euro dazu, damit der Aufbau gelingt. Danach müssen sich die Träger des Familienzentrums nach Sponsoren umsehen oder Spenden sammeln.

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Von Redakteur Treeske Hönemann

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