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Museum sucht Exponate für Schulaustellung

Seelze Museum sucht Exponate für Schulaustellung

Das Heimatmuseum plant für 2017 eine Sonderausstellung zum Thema Seelzer Schulgeschichte. Dafür suchen die Organisatoren noch Ausstellungsstücke wie alte Schulhefte, Griffelkästen und andere Utensilien. "Vielleicht hat noch jemand etwas aus der Zeit vor 1970", sagt Stadtarchivar Norbert Saul.

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Bereiten die Schulausstellung vor: Horst Henze (von links), Evelyn Gorsler, Norbert Saul und Heinz Gehrke.

Quelle: Thomas Tschörner

Letter. Es ginge dabei um Leihgaben, betont der Stadtarchivar, der gemeinsam mit Museumsleiter Heinz Gehrke sowie Evelyn Gorsler und Horst Henze vom Museumsverein die Ausstellung vorbereitet. Unter dem Arbeitstitel "Schule im Wandel der Jahrhunderte. Zur Entwicklung der Seelzer Dorfschulen" gibt es bereits eine vorläufige Themenliste. Voraussichtlich von Ende Mai bis Ende Oktober soll im Heimatmuseum in Letter die Gründung der ersten Dorfschulen im 16. und 17. Jahrhundert ebenso präsentiert werden wie die Rolle der Kirche und das Schulwesen bis 1918. Themen sind auch die Rolle der Industrialisierung, die Entwicklung der Lehrkräfte vom kaum ausgebildeten Dorfschulmeister zum Volksschullehrer und Schule in den beiden Weltkriegen sowie den Nachkriegsjahren nach 1945.

Dafür werden alte Schulhefte, Lehrbücher, Fotos von Schülergruppen bei Einschulung und Ausflügen, Federhalter, Griffel und andere Schreibmaterialien gesucht, außerdem alte Ranzen, Federmappen und Griffelkästen. "Es geht uns besonders darum, zu zeigen, wie sich etwas entwickelt hat", sagt Horst Henze. Alte Schulhefte seien ein gutes Beispiel, um zu zeigen, wie sich etwas entwickelt hat. Diese zeichneten sich nicht nur durch eine damals verlangte saubere Handschrift aus, sondern geben auch einen Einblick in die jeweilige Schulideologie, die etwa an Aufsatzthemen erkannt werden könne. Aufschlussreich seien auch alte Zeugnisse, die den Stellenwert der Schulfächer zu unterschiedlichen Zeiten zeigten. So sei damals Religion ein ungleich wichtigeres Fach als heute gewesen, das durch "biblische Geschichte" ergänzt wurde. Zur Illustration habe es in jeder Schule eine Palästina-Karte gegeben.

"Die Besucher sollen Aha-Erlebnisse haben", sagt Henze. Eltern und Großeltern könnten sich so an ihre eigene Schulgeschichte erinnern. "Wir wollen ein Kaleidoskop der Seelzer Geschichte zeigen", ergänzt Gehrke.

Wer Material für die Schulaustellung zur Verfügung stellen kann, erreicht Heinz Gehrke unter (05137) 4392 und Norbert Saul im Stadtarchiv unter (05137) 6069.

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Fotostrecke Seelze: Museum sucht Exponate für Schulaustellung

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Von Thomas Tschörner

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