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Für weitere Flüchtlinge gerüstet

Seelze Für weitere Flüchtlinge gerüstet

Im ersten Quartal des neuen Jahres muss die Stadt rund 380 Flüchtlinge aufnehmen. Sie sieht sich gut gerüstet für die Unterbringung. Die zwölf Mobile Homes am Immengarten sind bezugsfertig, die neue Flüchtlingsunterkunft in Lohnde steht ab Februar zur Verfügung.

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Schon weit vorangekommen ist der Neubau einer Flüchtlingsunterkunft an der Uferstraße in Letter.

Quelle: Treeske Hönemann

Seelze. 16 mobile Wohneinheiten hat die Stadt vorerst gemietet. Zwölf stehen auf einem befestigten Platz an der Straße Immengarten im Gewerbegebiet Seelze-Süd. Sie sind bezugsfertig. Fünf Personen haben in jeder Unterkunft Platz. Die Stadt will überwiegend Flüchtlinge dort unterbringen. Wo die vier weiteren mobilen Wohneinheiten im Stadtgebiet aufgestellt werden, steht noch nicht fest. Die Stadtverwaltung prüft derzeit noch weitere Standorte.

In ein paar Wochen ist die neue Flüchtlingsunterkunft im ehemaligen Getränkemarkt in Lohnde an der Calenberger Straße bezugsfertig. Die Fläche von rund 480 Quadratmetern ist unterteilt worden. Die Stadt wird fünf Wohnungen mit jeweils 80 Quadratmetern und eine Wohnung mit 60 Quadratmetern von einem Investor mieten. „Wer dort einziehen wird, lässt sich momentan überhaupt noch nicht sagen, da wir ja jetzt noch nicht wissen, wer uns zugewiesen wird“, sagt Stadtsprecherin Martina Krapp.

Weit fortgeschritten ist auch der Neubau einer Flüchtlingsunterkunft an der Uferstraße 16 in Letter. Für den Rohbau verantwortlich zeichnet die Sarmat Wohnungsbau GmbH aus Garbsen. Auf dem schmalen und unbebauten Grundstück lässt Investor Dezmal Muric ein Gebäude mit Wohnungen für 20 bis 25 Flüchtlinge errichten. Laut Krapp wird das Haus im Mai bezugsfertig sein.

Für die Unterbringung und Versorgung der Flüchtlinge entstehen der Stadt keinerlei direkte Kosten. Die Unterkunft wird aus dem Regionshaushalt bezahlt. „Allerdings verbleiben dennoch Ausgaben bei uns für die Organisation.“

Für die Betreuung aller Flüchtlinge sucht die Stadt Personal. Bis zu 26 Stellen unter anderem für Sozialarbeiter sollen zügig besetzt werden, sobald der Haushalt von der Kommunalaufsicht genehmigt ist. Die 26 Jobs orientieren sich an den 1000 Flüchtlingen, die im Laufe des Jahres nach Seelze kommen sollen.

Die Region will diese Stellen mit doppelt so viel Geld fördern wie bislang. Für Seelze steigt damit die Zuweisung von jetzt 144 000 Euro auf 288 000 Euro in 2016. Für den Verwaltungsaufwand erhält die Stadt 275 Euro pro Flüchtling pro Jahr.

Von Treeske Hönemann

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