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Gemeinden kämpfen für Pastor

Harenberg Gemeinden kämpfen für Pastor

Mehr als 1100 Unterschriften haben Vertreter der Kirchengemeinden Harenberg und Kirchwehren beim Stadtkirchenverband Hannover abgegeben. Die beiden Gemeinden wehren sich gegen die geplante Kürzung der Pastorenstelle

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Bei der Übergabe der Unterschriften: Kai Kromholz (von links im Uhrzeigersinn), Roswitha Schulz, Angela Nienburg, Hans-Martin Heinemann, Karl Ludwig Schmidt, Knut Werner und Lüder Benne. 

Quelle: privat

Harenberg. Der evangelisch-lutherische Stadtkirchenverband Hannover, zu dem auch der größte Teil von Seelze gehört, will die Pastorenstelle für Harenbergs Barbarakirche und die Dreieinigkeitskirche in Kirchwehren um ein Viertel reduzieren. Die Sparmaßnahme soll ab 2017 gelten. Rein rechnerisch käme dabei eine halbe Stelle für Kirchwehren mit 958 Gemeindemitgliedern und eine Viertel-Stelle für Harenberg mit 950 Gemeindemitgliedern heraus. Erwartet wird aber, dass die beiden Gemeinden sich auf freiwilliger Basis einigen. Damit hätte dann jede Gemeinde eine 0,375-Pastorenstelle.

Gegen den Plan protestieren die beiden Gemeinden. Angela Nienburg, Roswitha Schulz, Lüder Benne und Knut Werner (alle Harenberg) sowie Kai Kromholz (Kirchwehren) haben deshalb an Stadtsuperintendent Hans-Martin Heinemann und den für Seelze zuständigen Superintendenten Karl Ludwig Schmidt eine Liste mit mehr als 1100 Unterschriften übergeben. „Heinemann war von der großen Zahl der Unterschriften beeindruckt“, berichtet die Harenbergerin Evelyn Werner.

In den zuständigen Gremien des Stadtkirchenverbandes werde dieses deutliche Votum der beiden Kirchengemeinden eingebracht, sicherte Heinemann den Vertretern der beiden Gemeinden zu. Heinemann betonte aber auch, dass er eine andere Position vertrete. So wies er in der Diskussion um die verbleibenden Pastorenstunden darauf hin, dass ein Pastor keine 40-Stunden-Woche habe. Für das nächste Treffen der Gemeinden sagten Heinemann und Schmidt ihr Kommen zu.

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