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Gerold Müller verabschiedet

Letter Gerold Müller verabschiedet

Zahlreiche Schüler, Kollegen, Eltern, Freunde, Mitarbeiter aus der Verwaltung und weitere Wegbegleiter sind ins Georg-Büchner-Gymnasium gekommen, um den Schulleiter Gerold Müller zu verabschieden.

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Amüsiert verfolgt Gerold Müller das Geschehen auf der Bühne.

Quelle: Sandra Remmer

Seelze. Tosender Applaus, Hunderte Gäste, die sich von den Stühlen erheben, und Schüler, die Plakate mit der Aufschrift „Wir werden Sie vermissen“ in die Höhe halten - es war eine bewegende Stimmung im Forum des Georg-Büchner-Gymnasiums, als der scheidende Schulleiter Gerold Müller zum letzten Mal von der Bühne ging.

Zahlreiche Schüler, Kollegen, Eltern, Freunde, Mitarbeiter aus der Verwaltung und weitere Wegbegleiter waren ins Gymnasium am Hirteneweg gekommen, um Müller während einer gut zweistündigen Feier zu verabschieden. „Es ist ein fröhlicher und trauriger Anlass zugleich“, sagte Bürgermeister Detlef Schallhorn in seiner Abschiedsrede. „Wir verlieren jemanden, der die Stadt in den vergangenen zwölf Jahren geprägt hat“, fügte der Rathauschef hinzu und erinnerte sich daran, in Müller stets einen hartnäckigen Gegner gehabt zu haben. „Nirgendwann sonst hat es am GBG so viele Veränderungen gegeben wie zu Ihrer Zeit.“

Redner sind voll des Lobes

Der Doppeljahrgang im Abitur als aus G9 G8 wurde, die Abschaffung der verkürzten Gymnasialzeit, das Ganztagsschulkonzept, die Einführung des Zentralabiturs und die Einführung von Sprachlernklassen und Inklusion – es hat eine Menge Veränderungen im niedersächsischen Schulsystem gegeben während Gerold Müllers Amtszeit am Georg-Büchner-Gymnasium. Und wenn das Fahrwasser dadurch manchmal auch unruhig war, Müller hat sein Schiff Schule stets ruhig und besonnen hindurch geleitet.

Verwundert hat es wohl keinen der Anwesenden während der Feierstunde im GBG – die Oberstufenschüler nach dem Vorbild einer Fernsehshow unterhaltsam und charmant moderierten –, dass es von Lob für den scheidenden Schulleiter nur so tropfte. Müller war beliebt, bei Schülern und Kollegen, er hat – wie Bürgermeister Schallhorn es formulierte – der Stadt ein Gesicht gegeben. An erster Stelle standen bei Müller stets die Schüler. „Vergessen Sie nie, warum Sie Lehrer geworden sind“, gab er seinen Kollegen mit auf den Weg. Die Kinder hätten es verdient, dass Lehrer sich mit Begeisterung ihrem Beruf widmen. „Die positiven Erlebnisse mit den Schülern werde ich vermissen“, gab Müller zu.

Deren ständiger Einfallsreichtum habe ihn jung gehalten und seinen Beruf so spannend gemacht. Auch die Zusammenarbeit mit den Lehrerkollegen hat während Müllers Zeit perfekt funktioniert. „Sie haben unsere Interessen immer ernst genommen und uns Vertrauen entgegengebracht“, sagte Michael Brunke vom Personalrat der Lehrer. Keine übermäßigen Kontrollen und viele Freiheiten, so beschrieb er Müllers Führungsstil. Ab dem kommenden Schuljahr wird voraussichtlich der 45-jährige Andreas Schmidt aus Wunstorf Gerold Müllers Stelle einnehmen. Er hinterlässt große Fußstapfen.

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