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Seelze macht sich für Gleichberechtigung stark

Seelze Seelze macht sich für Gleichberechtigung stark

80 rote Jute-Beutel mit Informationen und je drei Schokotalern haben die Gleichstellungsbeauftragte Gabriela Giesche und die Auszubildende Svea Hartwig in Seelzes Zentrum verteilt. Damit machen sie auf den Equal Pay Day am Sonnabend aufmerksam. Sie setzen ein Zeichen gegen die ungleiche Bezahlung von Männern und Frauen.

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Die Gleichstellungsbeauftragte Gabriela Giesche (links) und die Auszubildende Svea Hartwig setzen ein Zeichen gegen die ungleiche Bezahlung von Männern und Frauen.

Quelle: Hürter

Seelze. Mit den drei goldenen Talern macht Giesche darauf aufmerksam, wie ungerecht die Bezahlung von Männern und Frauen noch heute geregelt ist. Frauen erhalten nach Angaben der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt in Deutschland für gleichwertige Arbeit etwa 20 Prozent weniger Lohn als Männer. Das mache einen Lohnunterschied von fast drei Monaten aus - für jeden der Monate stehe ein Schokotaler in dem Jute-Beutel.

"Durch die ungleiche Bezahlung sind Frauen auch stärker von Altersarmut betroffen", sagt Giesche. Ihr zufolge müssen Frauen auf dem Arbeitsmarkt in der Zukunft bessere Chancen eröffnet werden: Beispielsweise müsse die Rückkehr von Teil- auf Vollzeit und die Vereinbarkeit von Beruf und Familie erleichtert werden. Zudem gäbe es Berufe, beispielsweise im Bereich der Pflege, in denen überwiegend Frauen beschäftigt sind. Diese müssten eine finanzielle Aufwertung erfahren.

Giesche ist in diesem Jahr zum ersten Mal anlässlich des Equal Pay Day auf die Straße gegangen - schon seit zehn Jahren werden an dem Tag bundesweit die Rechte der Frauen betont. Mit dem Verteilen der roten Beutel möchte die Gleichstellungsbeauftragte auch auf die Aktionen zum Equal Pay Day in Hannover aufmerksam machen: Am Sonnabend wird in der Straßenbahnlinie 10 zwischen Aegidientorplatz und Goetheplatz auf die Ungerechtigkeit der Lohnungleichheit zwischen Männern und Frauen hingewiesen. Die Fahrt ist kostenlos und wird musikalisch begleitet.

Von Rebecca Hürter

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