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Grüne wollen Fahrradwege an Bahn und Kanal

Seelze Grüne wollen Fahrradwege an Bahn und Kanal

Mit Vertretern der Region Hannover haben die Grünen über Verbesserungswünsche im Seelzer Radwegenetz gesprochen. Gefordert wurden unter anderem die Einbeziehung der Wege am Kanal und der Bahn in Richtung Hannover. Weil unterschiedliche Baulastträger zuständig sind, ist die Abstimmung schwierig.

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Die Grünen diskutieren mit Interessierten über Radwege in Seelze.

Quelle: Thomas Tschörner

Seelze. Die Grünen, die mit Interessierten vor dem Seelzer Rathaus über die Situation des Radverkehrs in der Obentrautstadt sprachen, hatten gleich mehrere Wünsche. So müsste das letzte Stück der Radwegeverbindung von Harenberg zur Bundesstraße 441 ergänzt werden. Gefordert wurde zudem ein Radweg an der Bahntrasse in Letter in Richtung Hannover sowie die bessere Nutzbarmachung der Betriebswege am Kanal für Radfahrer. Als eine Gefahrenstelle sah Grünen-Sprecherin Evelyn Werner auch die Hannoversche Straße zwischen Seelze und Letter an. Zur Wunschliste gehörten auch eine Verbindung für Radfahrer von Kirchwehren über Almhorst nach Seelze sowie ein Weg von Döteberg nach Seelze. 

"Radverkehrsföderung ist für die Region Hannover auch Klimaschutz", sagte Klaus Geschwinder, Leiter Verkehrsentwicklung und Verkehrsmanagement im Fachbereich Verkehr der Region Hannover, der mit seinem Kollegen Conrad Finken Rede und Antwort stand. Während in Hannover Radverkehr im Trend liege und der Anteil der Radfahrer am Gesamtverkehr von 12 auf 20 Prozent gestiegen sei, sei im Umland deutlich weniger passiert. Ein Problem sei, dass es viele Zuständigkeiten gebe: Neben den jeweiligen Kommunen seien für die Straßen oft auch die Region, das Land sowie Nachbarkommunen zuständig.

Grünen-Ratsherr Frank Joosten regte an, dass die beteiligten Behörden an einen Tisch gebracht werden müssten. Anstelle eines Radweges an der B 441 sollte der Weg am Kanal für Radfahrer besser ausgebaut werden. Finken sagte Gespräche zu. Evelyn Werner brachte eine Fußgängerzone für die Hannoversche Straße im Bereich der Kernstadt ins Gespräch, wenn dort ohnehin das Pflaster erneuert werden müsse.

Die Grünen-Sprecherin forderte die Seelzer dazu auf, ihr Mängel an Radwegen oder fehlende Schilder an Freizeitwegen per E-Mail an wernereuk@t-online.de mitzuteilen.

Von Thomas Tschörner

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