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SPD und Grüne wollen Schule in Seelze-Süd

Seelze SPD und Grüne wollen Schule in Seelze-Süd

Die Fraktionen von Bündnis 90/Die Grünen und der SPD haben sich für Seelze-Süd als Standort für die neue Süd-Grundschule ausgesprochen. Damit gehen die Fraktionen auf Konfrontationskurs zu Bürgermeister Detlef Schallhorn, der eine Fläche am westlichen Ortsrand von Harenberg vorgeschlagen hatte.

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Östlich der Straße Kirchbuschweg könnte im geplanten vierten Bauabschnitt von Seelze-Süd auch eine neue Grundschule entstehen.p

Quelle: Thomas Tschörner

Seelze. In einer Untersuchung möglicher Grundstücke hatte die Verwaltung auch das Gelände östlich des Kirchbuschweges in Seelze-Süd unter die Lupe genommen sowie zwei Flächen im Westen Harenbergs.Grundsätzlich besteht in der Stadt Einigkeit darüber, dass ein Neubau wegen steigender Kinderzahlen unumgänglich ist. Nach Auffassung der Grünen sprechen zwei Punkte für den Standort Seelze-Süd: Die prognostizieren Schülerzahlen belegten eindeutig, dass zwei Drittel der Kinder ohnehin aus dem Neubaugebiet kommen. "Damit ist klar, dass es sinnvoll ist, dass die Mehrzahl der Schüler nicht in einen anderen Ort transportiert werden solten, sondern die geringere Zahl von Schülern aus anderen Ortsteilen nach Seelze-Süd", heißt es in einem Papier der Grünen zu der neuen Schule. Zudem hole Seelze-Süd spätestens mit dem vierten Bauabschnitt die von Anfang an erwartete Einwohnerentwicklung nach. Die damaligen Planungen hätten aber unter anderem auch den Bau einer Grundschule vorgesehen. Der Bürgermeister hatte Harenberg auch deshalb als den besseren Standort bewertet, weil es in Seelze-Süd bereits eine "ziemliche Ballung" von Infrastruktur gebe. Diese Angst habe normalerweise keine Verwaltung, kontern die Grünen. Denn eine gute Infrastruktur diene der Attraktivität eines Standorts. 

Die SPD-Fraktion im Rat hat sich nach Angaben von Ratsherr Heinrich Aller ebenfalls für Seelze-Süd als Standort für die neue Grundschule ausgesprochen. Die Sozialdemokraten sind überzeugt, dass die Entscheidung über den Schulstandort eine Weichenstellung für die künftige Stadtentwicklung sei. Nach der positiven Entwicklung des dritten Bauabschnitts liefen jetzt die Vorbereitungen für den vierten Bauabschnitt. Der Rat habe Beschlüsse für einen deutlich verstärkten Miet- und Eigentumswohnungsbau sowie eine vernünftige Verkehrserschließung und die Ansiedlung eines Nahversorgers gefasst. Die steigende Einwohnerzahl bedeute aber auch mehr Kinder, betont die SPD. Dafür müssten die notwendigen Einrichtungen geschaffen werden. Den Sozialdemokraten schwebt ein Gesamtkonzept vor. Eine neue Schule in Seelze-Süd müsse ferner so geplant werden, dass sie für alle südlichen Stadtteile ein gut erreichbares Angebot wäre. Über die neue Grundschule will die SPD am Mittwoch, 1. Februar, im Saal von Flügels Restaurant an der Hannoverschen Straße 17a mit interessierten Seelzern reden. Rede und Antwort stehen dabei der bildungspolitische Sprecher der Fraktion Johannes Seifert und die Bau- und Planungsexpertin Susanne Richter, die Moderation übernimmt Heinrich Aller. Beginn ist um 19 Uhr.

Von Thomas Tschörner

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