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Kinder haben Ideen für Seelzes Zukunft

Seelze Kinder haben Ideen für Seelzes Zukunft

Mehr Bäume in der Stadt, offenes WLAN und ein Vergnügungspark für Klein und Groß: Dafür stimmte am Mittwoch der Kinderrat im Seelzer Rathaus. Der Verein "Politik zum Anfassen" hat das Event gemeinsam mit Grundschulen organisiert. Die Kinder setzen sich auch für eine bessere Informationspolitik ein.

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28 Grundschüler stimmen im Kinderrat über Seelzes Zukunft ab.

Quelle: Rebecca Hürter

Seelze. Was möchten wir in Seelze verändern? Mit dieser Frage haben sich 28 Schul- und Klassensprecher aus der Regenbogenschule in Seelze, der Astrid-Lindgren-Schule in Lohnde, der Brüder-Grimm-Schule in Letter und der Grundschule Dedensen beschäftigt. In verschiedenen Anträgen an den Kinderrat wurde deutlich, dass die Kinder besser über das Leben in Seelze informiert werden möchten: So wurde beispielsweise für Kinderzeitungen, Schaukästen und Info-Plakate in den Schulen gestimmt.

Bürgermeister Detlef Schallhorn nutzte die Gelegenheit, um mehr über die politischen Interessen der jüngsten Seelzer zu erfahren. Er leitete die Sitzung des Kinderrates. Die Ergebnisse wurden genauestens protokolliert: Schallhorn möchte sie an die Mitglieder des Rates der Stadt weitergeben.

Um politische Entscheidungen zu treffen, schlossen sich die Schüler zu vier Fraktionen zusammen: "Die 7 Politiker", die "Politiker des Jahres", "Die coole 10" und "Die schlauen Seelzer" sprachen darüber, was zu den Aufgaben der Kommunalpolitik gehört und wie sie sich von der Bundespolitik unterscheidet. Danach trugen sie eigene Ideen zusammen, wie das Leben in Seelze verschönert werden könnte. Mit Hilfe von Mitarbeitern des Vereins "Politik zum Anfassen" entschied sich jede Fraktion für ihre vier wichtigsten Themen: Diese standen bei der Sitzung des Kinderrats auf der Tagesordnung.

Leonhard (9) aus der Astrid-Lindgren-Schule hat der Tag gut gefallen: "Wir konnten alle unsere Ideen für Seelze sagen", erzählt der Viertklässler. Die Idee zu dem Projekt hatte Bekir Bulut von der Regenbogenschule. Der Sozialarbeiter hat schon in Hannover im Rahmen des Projekts "Demokratie von Anfang an" Ratssitzungen für Kinder verschiedener Schulen aus der Region organisiert. "Die Schüler können dabei ihre persönlichen Stärken weiterentwickeln", sagt Bulut. Die Demokratie sollte so früh wie möglich kennengelernt werden. Die Veranstaltung in Seelze wurde von der Landesschulbehörde gefördert.

Verein weckt Interesse an Politik

Der Verein "Politik zum Anfassen" möchte Kindern und Jugendlichen eine Möglichkeit geben, in die Kommunalpolitik einzutauchen. "Unser Ziel ist es, Lust auf Demokratie zu machen", sagt die Geschäftsführerin und Vereinsgründerin Monika Dehmel.

Schon seit dem Jahr 2006 organisieren die Mitarbeiter des Vereins Planspiele, Projektwochen, kommunalpolitische Rallyes, Medienprojekte und andere Aktionen zur politischen Bildung.

Weitere Informationen zu der Arbeit des Vereins gibt es auf der Internetseite politikzumanfassen.de. Unter lustaufdemokratie.de sind außerdem einige Eindrücke von den Projekten aus der zehnjährigen Vereinsgeschichte zu finden

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Von Rebecca Hürter

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