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Grundschulen nehmen Ganztagsbetrieb auf

Seelze Grundschulen nehmen Ganztagsbetrieb auf

Mit Beginn des neuen Schuljahres nehmen die Grundschulen in Seelze und Letter den Ganztagsbetrieb auf, nachdem jetzt die Genehmigung der Landesschulbehörde der Stadt auch schriftlich vorliegt. Unklar ist aber, wann mit dem Umbau der Brüder-Grimm-Schule begonnen wird.

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Jürgen Kropp (von links), Doris Dangers, Otto Wegmann, Betty Ahrens, Andrea Kaemmerer und Martina Köhler im Raum der Seniorentagesstätte, der künftg von Letters Grundschülern für das Mittagessen genutzt wird.

Quelle: Thomas Tschörner

Seelze/Letter. Die Konzepte für den Ganztagsbetrieb stehen. Sowohl die Brüder-Grimm-Schule in Letter als auch die Regenbogenschule in Seelze organisieren ihr Nachmittagsangebot mit der gemeinnützigen Stiftung Help aus Hannover. Im Anschluss an die verlässliche Grundschule und das Mittagessen stehen nachmittags Arbeitsgruppen zu Themen wie Theater- und Hörspielprojekte, Sport, Kunst sowie Kochen und Basteln auf dem Programm. Für Kinder, die sich aus dem Trubel zurückziehen möchten, sollen sogenannte Ruheinseln eingerichtet werden, sagte Andrea Kaemmerer, Projektleiterin für Ganztagsgrundschulen in der Verwaltung. Help ist auch zuständig für die Früh- und Spätbetreuung (siehe Kasten). Insgesamt will die Stiftung, die seit fünf Jahren in Hannover aktiv ist, in Seelze und Letter 17 Mitarbeiter einsetzen, bei denen es sich um Diplompädagogen, Sozialarbeiter und Erzieher handelt, erklärte Help-Geschäftsführer Otto Wegmann. Damit kämen auf einen Mitarbeiter 15 Schüler.

Mittagessen kostet ab 2,50 Euro

Von den 413 Schülern der Regenbogenschule werden 250 Kinder das Ganztagsangebot nutzen, berichtet Andrea Kaemmerer, Projektleiterin für die Ganztagsgrundschulen. Für die Frühbetreuung sind 17 Schüler, für die Spätbetreuung 27 Jungen und Mädchen angemeldet. In der Brüder-Grimm-Schule werden 350 Kinder unterrichtet, von denen 165 das Ganztagsangebot in Anspruch nehmen. Für die Frühbetreuung liegen 15, für die Spätbetreuung 21 Anmeldungen vor. Die Preise für das Mittagessen liegen zwischen 2,50 und 3,20 Euro. In Letter wird in der Seniorentagesstätte gegessen, in Seelze in der Mensa des Schulzentrums. Für das Ganztagsangebot können beide Grundschulen ehemalige Horträume nutzen.

Nach den Sommerferien nutzt die Brüder-Grimm-Schule die benachbarte Seniorentagesstätte als provisorische Mensa. „Dies ist eine große Erleichterung für die Übergangszeit“, sagte Schulleiterin Betty Ahrens. Die Schule hat zunächst gedacht, dass in den Klassenräumen gegessen werden müsse. Um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten, werde in drei Schichten gegessen. Wann mit den Umbau- und Neubauarbeiten für die Brüder-Grimm-Schule begonnen wird, steht noch nicht fest. Kaemmerer rechnet damit, dass nach der europaweiten Ausschreibung der Rat im November eine Entscheidung für den Architekten und den Haustechnikplaner treffen kann.

Die Regenbogenschule nutzt für das Mittagessen die Mensa des Schulzentrums, ebenfalls in drei Schichten, sagte Schulleiterin Martina Köhler. Die Seelzer Grundschule muss mit den vorhandenen Räumen auskommen, Erweiterungs- oder Umbauten sind vorerst nicht vorgesehen. „Dies kann keine Dauerlösung sein“, kritisierte Köhler. Schon jetzt sei es eng, zwei Klassen nutzten Kellerräume. Das Ganztagsangebot werde die Situation verschärfen.

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