Volltextsuche über das Angebot:

10 ° / 9 ° Regenschauer

Navigation:
Hallenbad hofft auf Fördergeld

Letter Hallenbad hofft auf Fördergeld

Für den Erhalt des Hallenbades in Letter hat der Betreiberverein Die Qualle bei der Bundestagsabgeordneten Maria Flachsbarth geworben. Die Qualle hofft auf eine Förderung des Bundes von 2,7 Millionen Euro für die anstehende Sanierung des Bades.

Voriger Artikel
Restmüll wird nur noch alle zwei Wochen abgeholt
Nächster Artikel
Im Januar 1916 wird Brotgetreide knapp

Im Bad: Bundestagsabgeordnete Maria Flachsbarth (von links), Letters CDU-Vorsitzender Jens Willms und Qualle-Chef Achim Golinski.

Quelle: Thomas Tschörner

Letter. Wegen der schlechten finanziellen Lage der Stadt hatte Bürgermeister Detlef Schallhorn im vergangenen Jahr die Schließung des Bades ins Gespräch gebracht. Nach zahlreichen Protesten und der Aussicht auf eine Förderung des Bundes hat der Rat das Bad aus der Sparliste genommen. Betreiberverein und Stadt hoffen auf ein Förderprogramm des Bundes, aus dem 90 Prozent der auf rund 3 Millionen Euro bezifferten Sanierungskosten bezahlt werden könnten. Den geforderten Eigenanteil von 300 000 Euro hat der Rat bereits in den Haushaltsplan aufgenommen.

Auf Einladung der CDU war gestern die für Seelze zuständige CDU-Bundestagsabgeordnete Maria Flachsbarth in der Qualle zu Gast - und zeigte sich beeindruckt. „Es ist großartig, was Sie machen“, sagte sie zu den Vereinsmitgliedern. Der Verein betreibt nicht nur das Bad mit ehrenamtlichen Kräften, er wirbt auch Spenden ein. Größtes Projekt war die Sanierung des Daches mit einem Volumen von 230 000 Euro im Jahr 2011, zu der die Stadt lediglich 45 000 Euro beisteuern musste, sagte der Qualle-Vorsitzende Achim Golinski, der mit Schriftführerin Kerstin Röver-Volker und Schatzmeisterin Kirsten Eckardt Rede und Antwort stand. Den größten Teil habe der Verein mit Spenden und Eigenleistungen selbst aufgebracht. Bürgermeister Detlef Schallhorn betonte, dass die Stadt damit für wenig eigenes Geld ein zweites Hallenbad habe. Denn die Kristall-Therme in Seelze allein reiche nicht, um den Bedarf an Freizeit- und Vereinsschwimmern sowie Reha- und Schulschwimmen abzudecken.

Flachsbarth sagte ihre Unterstützung zu, betonte aber, dass sie nichts versprechen könne. Immerhin könne Die Qualle damit werben, ein etablierter Verein zu sein und schon seit vielen Jahren das Bad zu betreiben. Sie werde zudem ihren SPD-Bundestagskollegen Matthias Miersch einbinden, den Die Qualle ebenfalls einladen will. Die Qualle hatte das 1971 gebaute Bad im Jahr 1996 von der Stadt übernommen - zunächst nur als Aufsicht. 2001 kamen dann auch Wartung, Reinigung und Instandhaltung dazu.

Von Thomas Tschörner

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichten
doc6soti47y5iw2sdm9hn8
Schon wieder: LKW bleibt an Brücke hängen

Fotostrecke Seelze: Schon wieder: LKW bleibt an Brücke hängen