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Hallenbad öffnet am Sonnabend wieder

Gebäude freigegeben Hallenbad öffnet am Sonnabend wieder

Das Hallenbad Letter soll am Sonnabend wieder geöffnet werden. Um den Betrieb dauerhaft zu gewährleisten, ist aber eine größere Investition nötig.

Letter. Bürgermeister Detlef Schallhorn teilte am Freitag mit, dass die Stadt das Gebäude freigegeben hat. Der Trägerverein Die Qualle will den öffentlichen Badebetrieb in Letter am Sonnabend ab 15 Uhr wieder aufnehmen. Danach gelten die vor der Schließung gültigen Öffnungszeiten.

Zuvor hatte der Verein nachrüsten müssen, um die mangelhafte Dachkonstruktion zu stabilisieren. Nachdem zunächst zehn Holzpfeiler neben dem Becken installiert worden waren, stellten die Vereinsmitglieder während der vergangenen Tage im Keller zusätzliche Stützpfeiler auf. Die Experten der Stadtverwaltung gaben anschließend ihr Okay zur Wiedereröffnung.

Das Hallenbad kann damit bis zum 31. Oktober betrieben werden. Um das Bad auch in den Wintermonaten öffnen zu können, muss die Dachkonstruktion saniert werden. Ob dies geschieht, hängt maßgeblich davon ab, ob der Rat dem Trägerverein einen Zuschuss zu den Sanierungskosten gewährt. Die Verwaltung hat nun vorgeschlagen, dem Verein maximal 90.000 Euro zu zahlen – die Hälfte davon als zinsloses Darlehen, das der Verein über zehn Jahre zurückzahlen soll. „Das ist machbar“, urteilte Qualle-Chef Wilfried Röver.

Nach einer neuen Schätzung eines Ingenieurbüros soll die Sanierung rund 180.000 Euro kosten. Der Verein Die Qualle müsste also kurzfristig 90.000 Euro selbst übernehmen – Ausgaben von rund 80.000 Euro waren aber ohnehin für Arbeiten am Dach eingeplant gewesen.

Der Ortsrat Letter hatte sich schon am Montag einstimmig für den langfristigen Erhalt des Schwimmbades ausgesprochen. Politiker der Ratsfraktionen hielten sich am Freitag zwar mit konkreten Zusagen zurück, machten den Schwimmern aber Hoffnung, dass die Halle auch langfristig erhalten bleibt. Grundsätzlich sei man bereit, Geld auszugeben, sagte Grünen-Ratsherr Frank Joosten – „um das Engagement der Qualle zu würdigen“. Auch Werner Huckschlag (CDU) hält es für sinnvoll, den Verein zu unterstützen. „Wenn das Bad zu vertretbaren Konditionen zu sanieren ist, dann werden wir uns nicht dagegen stellen.“ SPD-Ratsherr Julian Rabe betonte, das Bad sei wichtig für die Vereine.

Der Bildungsausschuss diskutiert am Dienstag, 28. Juni, über das Thema. Die Entscheidung soll der Rat zwei Tage später fällen.

Ralf Heußinger

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