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Hannoversche Volksbank schließt SB-Center

Seelze Hannoversche Volksbank schließt SB-Center

Die Hannoversche Volksbank schließt zwei SB-Center in Seelze: Zum 30. September wird der Standort an der Harenberger Meile in Harenberg aufgegeben, das SB-Center an der Calenberger Straße in Lohnde wird zum 1. Dezember aufgegeben. Grund ist die geringe Auslastung der Automaten, teilt die Bank mit.

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Kunden aus Lohnde und Harenberg können auf die Geschäftsstelle in Seelzes Zentrum ausweichen.

Quelle: Thomas Tschörner

Seelze. "Die Automaten werden nicht in dem Umfang genutzt, dass der Betrieb der SB-Geschäftsstelle auch nur annähernd kostendeckend wäre", sagt Marco Volck, Pressesprecher der Hannoverschen Volksbank. Unabhängig von der aktuellen politischen Diskussion um die Zukunft des Bargeldes beobachte die Bank seit Jahren einen fortwährenden Rückgang der Barverfügungen. Dieser Trend sei auf die vermehrte Kartenzahlung sowie die Nutzung von Online-Banking und mobiler Angebote, etwa via Smartphone, zurückzuführen.

 Damit zieht sich die Volksbank vollständig aus den beiden Stadtteilen zurück. Bereits Ende Mai 2013 war die Filiale in Lohnde geschlossen worden, Ende März 2014 folgte die bis dato eigenständige Filiale in Harenberg. Sowohl in Lohnde als auch in Harenberg sollten sogenannte SB-Center mit Geldautomat, Kontoauszugsdrucker und Überweisungsterminal die Grundversorgung aufrecht erhalten, nachdem es vor allem in Lohnde massive Proteste gegen die Schließung gegeben hatte. Die Bank hatte aber bereits angekündigt, zu beobachten, wie die Geräte tatsächlich genutzt werden.

"Kunden, die in ihrer Mobilität eingeschränkt und kein Online-Banking nutzen, bietet die Hannoversche Volksbank einen erweiterten Service", sagte Volck. So könnten Überweisungen und viele andere Aufträge kostenlos telefonisch im hauseigenen KundenServiceCenter aufgegeben. Kontoauszüge würden auf Wunsch monatlich zugesandt. Dafür werde lediglich das Porto berechnet.

Für die Bargeldversorgung können die Volksbank-Kunden auf Geldautomaten  der Geschäftsstelle an der Wunstorfer Straße in Seelze sowie auf Geräte an 80 Standorten in der Region zurückgreifen. Volck weist auch auf den Service diverser Supermärkte hin, die ab einem Einkauf von mindestens 20 Euro eine kostenlose Abhebung bis zu 200 Euro vom Girokonto der Kunden ermöglichen.

"Mit 80 Standorten zeigen wir weiterhin eine starke Präsenz in der Region", betont Volck. Und in den fast 50 Geschäftsstellen könnten sich die Kunden weiterhin beraten lassen.

Von Thomas Tschörner

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