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Heimatmuseum ist zertifiziert

Letter Heimatmuseum ist zertifiziert

Mit dem Museumsgütesiegel ist das Heimatmuseum Seelze ausgezeichnet worden. Vor allem für Museumsleiter Heinz Gehrke bedeutete die Vorbereitung auf die Zertifizierung viel Arbeit.

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Knut Werner (links) und Heinz Gehrke enthüllen das neue Gütesiegel, darüber hängt die im Jahr 2007 verliehene Auszeichnung.

Quelle: Thomas Tschörner

Letter. Insgesamt 17 Museen aus Niedersachsen und Bremen haben die begehrte Plakette für die Jahre 2016 bis 2022 erhalten, die vom Land Niedersachsen, der Niedersächsischen Sparkassenstiftung und dem Museumsverband für Niedersachsen und Bremen vergeben wird. „Davon sind nur zwei als Verein geführt, eines davon sind wir“, sagt Knut Werner, Vorsitzender des Museumsvereins, nicht ohne Stolz. Denn das in Letter angesiedelte Heimatmuseum habe die gleichen Anforderungen erfüllen müssen wie professionell mit mehreren hauptamtlichen Mitarbeitern geführte Häuser. So umfasst die Liste der ausgezeichneten Museen neben dem Heimatmuseum Seelze unter anderem auch das Romer- und Pelizaeus-Museum Hildesheim, das Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte Oldenburg und das Deutsche Schiffahrtsmuseum Bremerhaven.

Um das Gütesiegel zu bekommen, müssen diverse Bedingungen erfüllt werden. Es gilt, die ausgestellten Sachen bestmöglich zu schützen. Die Seelzer mussten deshalb Folie vor den Fenstern anbringen, die schädliches UV-Licht von Möbeln und anderen empfindlichen Gegenständen abhält. Außerdem muss das Raumklima dokumentiert werden.

Schwachpunkt ist das Magazin

Ein Schwachpunkt des Museumsvereins ist das Magazin. Denn es fehlen geeignete Räume, wenn die gegenüberliegenden Grundschule abgerissen und durch einen Neubau ersetzt wird. Damit verliert das Museum den als Lagerfläche genutzten Dachboden der Schule. Ein Gespräch mit Bürgermeister Detlef Schallhorn ist bereits geplant, um nach einer Lösung zu suchen. Nicht zuletzt musste der Verein auch über die inhaltliche Arbeit Rechenschaft ablegen und diese in einem Konzept beschreiben.

„Das war eine immense Arbeit“, sagt Werner. Gehrke habe etliche Berichte und Konzepte geschrieben, zahlreiche Seminare besucht und sich stets weitergebildet. „Ohne einen solchen Menschen im Vorstand geht es nicht.“ Der 1991 gegründete Verein habe damit auch seinen Umbruch abgeschlossen und alle wichtigen Positionen wieder besetzt. Der Verein sei stolz auf das Gütesiegel. „Wir machen die Arbeit für die Stadt“, sagt Werner. Und Gehrke ergänzt: „Wir sind das historische Gedächtnis der Stadt Seelze.“

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